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Die WM förderte die Marke „Deutschland“ – nur nicht für immer

Eine weltweite Umfrage registriert für die Marke Deutschland nach der Weltmeisterschaft positive Effekte. In der Liste der besten Marken des Nation Brands Index (NBI) rückt die Bundesrepublik um einen Platz vor. Damit steht Deutschland hinter Großbritannien an zweiter Stelle.

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„Die perfekte Organisation, die sportliche Atmosphäre und nicht zuletzt die gute Stimmung der Fans erzeugten ein sehr gutes Gesamtbild. Die kurze Zeit einer WM reicht aber nicht aus, um die grundsätzliche Meinung der Menschen weltweit dauerhaft zu verändern,“ erklärt Simon Anholt, Mitglied der britischen Regierungskommission Public Diplomacy Board und unabhängiger Regierungsberater.

Deutschland habe aus der WM-Ausrichtung das Beste herausgeholt. 35,8 Prozent der weltweit Befragten geben an, sehr gerne nach Deutschland zu reisen. Fast zehn Prozent der Befragten erwarten, sehr herzlich empfangen zu werden, wenn sie nach Deutschland reisen, 13,4 beziehungsweise 22,2 Prozent geben an, dass sie sich überwiegend beziehungsweise relativ herzlich empfangen fühlen. Bei den so genannten „soft skills“ wie Offenheit, Wärme, Kreativität und beim Spaßfaktor lag Deutschland im Vergleich mit Ländern wie Italien oder Spanien bisher deutlich zurück.

In der Studie heißt es, dass sich für die Briten, Inhaber der Spitzenposition im NBI, mit den Olympischen Spielen 2012 in London noch größere Chance eröffnen: Bei gutem Gelingen sei die Nachhaltigkeit der positiven Eindrücke größer als nach einer WM – manchmal sogar über Generationen. GMI (Global Market Insite, Inc.), Anbieter von Online-Marktforschungslösungen, startete im August 2006 eine Studie, für die insgesamt 25 903 Menschen aus 35 Nationen Länder nach sechs verschiedenen Kriterien verglichen.

Eine Kurzzusammenfassung des NBI Reports finden Interessierte unter www.nationbrandindex.com .

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