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Die wertvollsten Marken Chinas

Den chinesischen Markt hat das internationale Marketing- und Marktforschungsunternehmen Millward Brown analysiert und stellt die 50 wertvollsten Marken aus dem Reich der Mitte vor. China Mobile, mit mehr als 500 Millionen Abonnenten der führende chinesische Mobilfunk-Anbieter, belegt den ersten Platz des Rankings. Sein Markenwert beträgt rund 56 Milliarden US-Dollar. Die international etablierte Marke war im weltweiten Markenwert-Ranking des vergangenen Jahres bereits auf Platz 8 gelandet. Hinter China Mobile reihen sich vier Banken und eine Versicherung ein.

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Die Unternehmen auf den Plätzen zwei bis sechs sind die Industrial and Commercial Bank of China mit einem Markenwert von rund 38 Milliarden US-Dollar, die Bank of China (22,3 Milliarden Dollar), die China Construction Bank (21,7 Milliarden Dollar) sowie die Versicherung China Life (18,3 Milliarden Dollar) und die Agricultural Bank of China (16,5 Milliarden Dollar). Für die Studie wurden mehr als 35 000 chinesische Verbraucher befragt sowie Finanzkennzahlen und Marktinformationen von Bloomberg und Datamonitor ausgewertet. Das Ranking umfasst Marken aus 19 Branchen, die insgesamt einen Wert von 280 Milliarden US-Dollar repräsentieren. Dies entspricht rund fünf Prozent der chinesischen Wirtschaftskraft. Vor allem Marken aus den Bereichen Banking, Technologie, Einzelhandel und aus der Lebensmittelbranche überzeugten.

Die zehn wertvollsten chinesischen Marken werden dominiert von Dienstleistungsunternehmen – einzig der Ölkonzern Petrochina ist ein klassisches Industrieunternehmen. Das Internet-Portal Tencent und die Suchmaschine Baidu punkten aufgrund ihrer innovativen Angebote und der ausgeprägten Verbraucherbindung. Auch Staatsunternehmen haben im Top 50 Ranking von Millward Brown sehr gut abgeschnitten. „Den Erfolg verdanken sie der starken Unterstützung durch die Regierung“, erklärt Dr. Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown in Deutschland.

Die meisten der 50 wertvollsten chinesischen Marken lassen sich der Studie zufolge in eine der Kategorien Giganten, Innovatoren oder Image-Builder einordnen: Zu den Giganten in China zählten insbesondere staatliche Unternehmen. Sie profitierten von der Unterstützung durch die Regierung, hätten wenige Mitbewerber und befassten sich zunehmend mit dem Thema Markenbildung. Einige dieser staatlichen Riesenunternehmen, etwa China Mobile, nutzten die vorteilhaften Marktbedingungen, um hoch entwickelte Markenstrategien zu entfalten und mit Marktsegmentierung zu agieren. Diese Schritte seien wichtig, da sie sich zukünftig einem steigenden Wettbewerb stellen müssen.

Die Innovatoren hätten großartige Produkte entwickelt und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. Dies gelte in erster Linie für Technologiemarken. Neben Tencent und Baidu finden sich etwa der Automobilhersteller BYD (Rang 19) oder der Haushalts- und Unterhaltungselektronikhersteller Haier (Rang 29) im Ranking. BYD setze auf umweltfreundliche Elektromobilität sowie innovatives Design und Haier sei bekannt für energieeffiziente Produkte sowie konsequentes Branding. Zu den sogenannten Image-Buildern zählten insbesondere Marken aus den Branchen Verpackung, Nahrungsmittel und Einzelhandel. In diesen Segmenten könne die Markenbildung eine besondere Rolle spielen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Erfolgreiches Branding basiere hierbei auf Vertrauen in die Marke und leistungsfähige Produkte. Die Wein- und Biermarken Changyu (Platz 22), Tsingtao (Platz 35) und Great Wall (Platz 50) seien ebenso wie die Lebensmittelmarke Fulinmen (Platz 49) gute Beispiele dafür.

www.millwardbrown.com/Chinese-Brands

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