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Die wenigsten Unternehmen sind vorbereitet

Kaum ein Unternehmen, das in Mittel- und Osteuropa tätig ist oder Waren dorthin exportiert, bezweifelt, dass die EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 ihr Geschäft beeinflussen wird. Umso erstaunlicher ist es, dass erst eine Minderheit Mittel zur Abdeckung der dadurch entstehenden Kosten eingeplant hat.

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Dabei könnte ihnen die Zeit bald davonlaufen: Mit den Planungen etwa für die Restrukturierungen, die vor allem bei den Logistik – und Vertriebssystemen auf sie zukommen, hat erst ein Drittel der Firmen begonnen.
„Es ist Besorgnis erregend, dass trotz der erwarteten Auswirkungen 86 Prozent der Unternehmen keine Mittel eingeplant haben, um die Kosten für die Vorbereitung auf die Erweiterung abzudecken. Nur sieben Prozent der Unternehmen haben Beträge von 50.000 Euro oder mehr zurückgestellt“, sagt Lorenz Bernhardt, Partner bei der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PWC).

Die tschechische Niederlassung von PWC hat gerade einhundert Unternehmen aus Mittel- und Osteuropa zu ihrem Planungsstand befragt. „Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Erfahrung, dass die große Mehrheit der in Mittel- und Osteuropa engagierten Unternehmen, sich entweder sehr wenig zeitlichen Spielraum lässt oder die Fülle der Veränderungen unterschätzt, die für die Anpassung an das EU-Recht erforderlich sind.“

Bei der Vorbereitung auf die Erweiterung setzt die Mehrzahl der Unternehmen auf einen koordinierten Ansatz für die gesamte Beitrittsregion. Die PwC-Berater schließen daraus, dass Umstrukturierungen in den Bereichen Vertrieb und Logistik am wahrscheinlichsten seien. Mit dem Wegfall der Binnengrenzen werde es für die Unternehmen deutlich einfacher, regionale oder europaweite Vertriebssysteme aufzubauen – die Einführung des europäischen Binnenmarktes 1993 habe dies bereits gezeigt.
Martin Kaluza (Redaktion technischervertrieb.de)

Die Studie The Impact of the EU Enlargement können Sie im pdf-Format herunterladen:

www.pwc.com/cz/eng/ins-sol/publ/PwC_EUEnlargementSurveyReport.pdf

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