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Die Studien der Woche: Finanzgeschäft über das Smartphone und steigender mobiler Internetkonsum

Unsere Studien der Woche mit digitalen Werbemaßnahmen und steigende Internetpräsenz

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche

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Top 1: Bitkom-Studie bestätigt Cashcloud-Ansatz: Smartphone wird zentrales Medium für Finanzgeschäfte

Bereits heute führen 70 Prozent der Internetnutzer Bankgeschäfte online durch – Tendenz steigend. Das Smartphone wird dabei „vor allem dank innovativer Apps“ immer wichtiger, sagt Ulrich Dietz, Vizepräsident des Bitkom. Laut einer aktuellen Studie des IT-Verbands haben vor allem digitale Finanzprodukte, die über das Mobiltelefon funktionieren „großes Potential“.

Prof. Moritz Hunzinger, CEO des Mobile-Payment-Anbieters Cashcloud, sieht sich bestätigt: „Die Umfrage des Bitkom deckt sich mit unseren Beobachtungen: Die Menschen legen ihre Scheu ab und vertrauen auch für Geldgeschäfte mehr und mehr ihrem Smartphone. Im Vergleich zu Skandinavien und vielen Ländern Ost- oder Südeuropas haben wir hierzulande noch deutlichen Nachholbedarf, aber innovative Lösungen wie Cashcloud überzeugen die Kunden und werden sich weiter durchsetzen. Die Digitalisierung lässt sich nicht zurückdrehen und deshalb gibt es auch zukünftig nur eine Richtung: nach vorne!“

Top 2: 46 Prozent mehr Umsatz mit Google Shopping als 2015

Im ersten Quartal 2016 bescherte Google Shopping deutschen Online-Shops durchschnittlich 46 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Die Analyse der Hamburger Agentur SearchFusion zeigt ein ähnlich starkes Wachstum für Shops, die ihre Produkte bei Google Shopping präsentieren, wie Shops in den USA. Im April waren Wachstumszahlen von 52 Prozent in den USA für den selben Zeitraum veröffentlicht worden**.

„Auf die Umsätze, die Google Shopping inzwischen generiert, kann kein Online-Shop verzichten“, erklärt Michael Wolk, Geschäftsführer der SearchFusion GmbH. „Ein besonderer Fokus sollte daher darauf gelegt werden, diesen Vertriebskanal kontinuierlich zu optimieren. Dazu gehört ein dediziertes Team, das sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen in der Datenoptimierung beschäftigt und die Steuerungsmöglichkeiten der Google Produktanzeigen (Product Listing Ads) kontinuierlich verbessert.“

Neben der prominenteren Platzierung der Produktanzeigen in der Standardsuche auf PCs und Notebooks, werden sich laut Wolk auch die Änderungen auf mobilen Endgeräten, vor allem bei den Smartphones, positiv auf das Volumen auswirken. „Wie in den USA jetzt schon zu beobachten ist, wird Google die Produktanzeigen immer prominenter platzieren und zum dominierenden Werbeformat im stark wachsenden Mobile-Segment ausbauen“, so Wolk weiter.

Top 3: Nutzung digitaler Werbemaßnahmen steigt weiter

Digital oder analog – Die Mehrheit der befragten Unternehmen setzt auf einen Marketingmix. Dabei steigt die Nutzung digitaler Werbemaßnahmen: Besonders Social Media (plus 13 %) und Online-Werbemaßnahmen (plus 5 %) wuchsen in den vergangenen zwei Jahren. Die Skepsis gegenüber Mobile Marketing bleibt hoch. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Greven Medien.

Eine eigene Website ist mittlerweile für 81 % aller befragten Unternehmen Standard. Schon 56 % haben ihre Website für mobile Endgeräte optimiert. Auch Online-Werbemaßnahmen, wie Suchmaschinenmarketing inklusive der Suchmaschinenoptimierung (68 %) und Verzeichnismedien (64 %) sowie Social Media (38 %), nutzen Unternehmen häufig für Marketingzwecke. Mobile Marketing ist mit lediglich 16 % weit weniger akzeptiert. Ein enormes ungenutztes Potenzial, erklärt Greven Medien-Geschäftsführer Patrick Hünemohr: „Mobile Marketing eröffnet Unternehmen einen effektiven Vertriebskanal, der ihnen den direkten Kontakt zum Kunden mit geringen Streuverlusten bietet. Speziell die Aussendung von mobilen Nachrichten im Umkreis zum Unternehmensstandort bietet ein riesiges Potenzial und kann für deutlich mehr Kundenfrequenz sorgen!“

78 % der Unternehmen sind mit ihren Mobile Marketing-Ergebnissen, erzielt durch den Einsatz von Suchmaschinenwerbung (53 %), QR-Codes (38 %) und Apps (31 %), zufrieden. Die Hälfte hat mit der Maßnahme neue Kunden hinzugewonnen und eine höhere Bekanntheit erreicht. Abschreckend auf Skeptiker wirken der Zeit- und Budgetbedarf. Außerdem befürchten 40 %, dass ihre Firma dafür zu klein sei. Dennoch: Obwohl 76 % der Unternehmen überzeugt sind, dass Online-Werbemaßnahmen, Social Media und Mobile Marketing künftig immer wichtiger werden, liegt das eingesetzte Budget für diese Werbemöglichkeiten auf einem sehr niedrigen Niveau. Zwar verfügt ein Fünftel der befragten Unternehmen immerhin über ein Budget von insgesamt 101 bis 250 Euro pro Monat für alle Marketing- und Werbemaßnahmen. Der Mehrheit (26 %) steht jedoch nur eine Summe von bis zu 100 Euro pro Monat zur Verfügung.

Top 4: Mobiler Internetkonsum steigt weltweit um 28 Prozent

Laut den heute veröffentlichten Media Consumption Forecasts von Zenith werden wir in diesem Jahr weltweit um 27,7 Prozent  mehr Zeit im mobilen Internet verbringen und damit für einen insgesamt um 1,4 Prozent  höheren Medienkonsum sorgen. Die Nutzung aller anderen Medien – darunter auch Desktopinternet – wird im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent  zurückgehen.

Anfang dieses Jahrzehnts stieg die Desktop-Internetnutzung rasant und erreichte 2014 mit 52 Minuten pro Tag ihren Höchstwert, nachdem es 2010 noch 36 Minuten täglich waren. Der Umstieg von immer mehr Menschen auf Mobilgeräte führt aber zu einem Rückgang bei der Desktopnutzung. 2015 nutzten erstmals mehr Menschen das mobile Internet als das Desktopinternet. Und für das Jahr 2016 wird prognostiziert, dass die Menschen weltweit durchschnittlich 86 Minuten pro Tag das mobile Internet nutzen und 36 Minuten das Desktopinternet. Das bedeutet, 71 Prozent  des Internetkonsums erfolgen mobil. Nach Regionen betrachtet ist der mobile Internetkonsum im Asien-Pazifik-Raum mit 73 Prozent  am höchsten, knapp gefolgt von Nordamerika mit einem Anteil von 72 Prozent.

Die zunehmende Nutzung des mobilen Internets geht auf Kosten aller anderen Medien. In diesem Jahr verbringen wir laut unseren Prognosen durchschnittlich um 27,7 Prozent   mehr Zeit im mobilen Internet und um 15,8 Prozent  weniger Zeit im Desktopinternet. Alle traditionellen Medien werden 2016 Marktanteile einbüßen: Kino um 0,5 Prozent, Outdoor-Medien um 0,8 Prozent, Fernsehen um 1,5 Prozent, Radio um 2,4 Prozent, Zeitungen um 5,6 Prozent  und Zeitschriften um 6,7 Prozent .

Diese Zahlen beziehen sich nur auf die Zeit, die wir diese Medien in ihrer klassischen Form nutzen –  Printtitel und Fernsehsender und Radiostationen. Einen Großteil ihrer Zeit im Internet verbringen Konsumenten mit Inhalten, die von klassischen Verlagen und Sendeanstalten produziert werden. 

 

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