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Die Studien der Woche: BMW attraktiv, Mars krisenresistent und Teenager onlinesüchtig

Unsere Studien der Woche drehen sich um Teenies, Mars und BMW

Täglich veröffentlichen Forschung und Wirtschaft neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Forschungsergebnisse der vergangenen Woche

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Top 1: BMW stößt VW vom Thron

Der attraktivste Arbeitgeber unter den im DAX geführten Unternehmen steht fest: BMW stößt VW in Sachen Arbeitgeberattraktivität von Platz 1. Für 69 Prozent der Befragten (2015: 71 Prozent) ist der Münchner Fahrzeughersteller ein attraktiver Arbeitgeber. Damit erreicht das Unternehmen den besten Wert aller DAX-Unternehmen bei einer im Rahmen des Employer Branding Quick Check durchgeführten Studie zur Arbeitgeberattraktivität des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov. Das durch den Abgasskandal, wie der YouGov BrandIndex zeigt, angeschlagene Image des letztjährigen Primus VW wirkt sich anscheinend auch auf dessen Attraktivität als Arbeitgeber aus. Zwar halten immer noch mehr als die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) Volkswagen für einen attraktiven Arbeitgeber, aber der letztjährige Wert von 74 Prozent liegt in weiter Ferne. So reicht es nur für einen achten Platz. Auf Platz zwei folgen aktuell Daimler und Siemens mit jeweils 65 Prozent (2015: 71 beziehungsweise 64 Prozent).

Komplettiert wird die Top 5 von Lufthansa, die mit 62 Prozent stabil auf Platz vier ihre Kreise dreht, sowie dem Sportartikelhersteller adidas, der mit 61 Prozent erneut Platz fünf belegt. Platz sechs geht mit je 53 Prozent an Henkel und Bayer, die beide gegenüber 2015 Plätze gut machen konnten.

Top 2: Krisenmanagement von Mars

Das konsequente Krisenmanagement und die Rückrufaktion des amerikanischen Schokoriegelherstellers Mars finden bei deutschen Verbrauchern offenbar große Anerkennung. Mars habe sehr schnell und konsequent reagiert, meinten 95 Prozent der befragten Bundesbürger. Eine solche Reaktion hätte man sich auch in vergleichbaren Fällen wie Volkswagen gewünscht. Ihr Vertrauen in Mars sei durch den Vorfall nicht grundsätzlich gestört, antworteten immerhin 86 Prozent der Befragten, sie würden weiterhin Produkte von Mars kaufen. Das sind zentrale Ergebnisse einer Online-Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema „Mars ruft millionenfach Schokoriegel zurück“, zu der Ende Februar 1.015 Erwachsene in Deutschland befragt worden sind.

Einer starken Marke wie Mars, die ehrlich und transparent mit Fehlern umgeht, verzeihen die Konsumenten offenbar auch fatale Störungen in der Produktion. Ein solcher Vorfall lasse sich eben nicht immer ausschließen, antworteten neun von zehn Interviewten. Allerdings monierten 67 Prozent der Bundesbürger, dass Firmen den Verbraucherschutz insgesamt nicht ernst genug nähmen und forderten mehr unabhängige Kontrolle.

Top 3: Vor allem Hamburger und Teenager surfen mobil im Web 2.0

Mehr als zwei Drittel der Social-Media-Nutzer in Deutschland wollen auch unterwegs nicht ohne Youtube, Facebook, Twitter & Co sein: 69 Prozent surfen von mobilen Endgeräten aus im Web 2.0. Tablet-Computer machen dabei als Weg ins Social Web einen besonders kräftigen Sprung nach vorn: 34 Prozent der Social-Media-Nutzer in Deutschland surfen mit den tragbaren Touchscreen-Tafeln im Web 2.0. Das sind sechs Prozentpunkte mehr als noch ein Jahr zuvor. Das zeigt der online-repräsentative „Social Media-Atlas 2015/2016“ der Hamburger Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna. Obwohl Tablets kräftig zulegen, bleibt das Smartphone der führende mobile Weg in die Sozialen Medien: 66 Prozent der Social-Media-Nutzer nutzen dafür ihre schlauen Telefone, ein Zuwachs um zwei Prozentpunkte.

Am beliebtesten sind die Sozialen Medien „to go“ unter Teenagern: 90 Prozent der 14 bis 19-jährigen Social-Media-Nutzer surfen mit  mobilen Endgeräten im Social Web. Aber auch in allen anderen Altersgruppen ist der Zugriff auf Soziale Medien von unterwegs seit 2012 deutlich gestiegen. Mit 30 Prozent am geringsten ausgeprägt ist er bei den Social-Media-Nutzern ab 60 Jahren. Aber auch dies ist ein Zuwachs um vier Prozentpunkte seit 2012. Regional betrachtet sind die Hamburger Deutsche Meister im mobilen Web-2.0-Zugriff: Acht von zehn Social-Media-Nutzern aus der Hansestadt greifen mobil auf Soziale Medien zu. Den Gegenpol bildet Sachsen mit lediglich 59 Prozent.

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