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Die schrillsten Apple-Gadgets

Es ist Montag und damit wieder Zeit, sich große Ziele zu setzen. Orientieren sollten wir uns an den besten und erfolgreichsten Marken und Produkten des Marktes. Ohne Frage ist Apple das Beispiel für Markenkult schlechthin. Kein Wunder, dass jeder ein Stück vom Apple-Kuchen abhaben will und Produkte rund ums iPad entwickelt werden. Nicht alle davon machen Sinn – viele aber Spaß.

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Von Anne-Kathrin Keller

Wenn man das iPad schon nicht selbst erfunden hat, kann man wenigsten etwas für das iPad erfinden. Vielleicht bekommt man so etwas von Apples Milliardengewinnen ab. Hier die drei aus unserer Sicht schönsten Ideen rund um das Tablet. Ob wir dafür wirklich Geld ausgeben wollen, wissen wir noch nicht. Spaß machen die Ideen aber auf jeden Fall.

Der iPad-Schaukelstuhl

Die Zürcher Firma Micasa Lab will einen Schaukelstuhl auf den Markt bringen, mit dessen Hilfe der Nutzer das iPad auflädt. Durch die Schaukelbewegungen entsteht Energie, die direkt in den Akku des iPads fließt. Das Modell sieht wie ein normaler Schaukelstuhl aus, jedoch ist ein Arm mit einer iPad-Halterung daran angebracht. Das Unternehmen verspricht, dass der Akku des iPads durch eine Stunde Schaukeln zu einem Drittel aufgeladen wird. Die Ausführung ist ein wahrer Luxusartikel. Das kinetische Kraftwerk soll aus teurem Holz geschreinert werden und 2013 auf den Markt kommen. Der Kostenpunkt: 1 300 Euro – selbstverständlich ohne iPad.

Unser Urteil: Eine tolle Idee der Kategorie „Technik trifft Tradition“, aber letztlich nur Spielerei.

Bilder von dem iPad-Schaukelstuhl beispielsweise unter:
http://de.engadget.com/2012/10/31/schaukelstuhl-irock-ladt-iphone-ipad-durch-schaukelenergie/


Die absatzwirtschaft will Ihnen den Wochenstart erleichtern. Jeden Montagmorgen finden Sie hier etwas zu Schmunzeln. Lesen Sie auch aus den vergangenen Wochen:

>>>Notfallkomplimente fuer den Bueroalltag
>>>Die sinnlosesten Internetseiten der Welt


Die iPad-Schreibmaschine

Der Produktdesigner Austin Yang hat mit dem iTypewriter ein Gerät vorgestellt, das aus dem iPad eine nolstagische Schreibmaschine macht. Gedacht ist der iTypewriter laut Entwickler als Eingabegerät für die ältere iPad-Generation. So sollen Leute, die an mechanische Schreibmaschinen gewöhnt sind, an die moderne Technik herangeführt werden. Zudem bringt der iTypewriter das oft vermisste haptische Feedback zurück. Das Gerät funktioniert wie eine echte Schreibmaschine. Statt eines Farbbandes treffen die Buchstabenarme den Touchscreen des iPads. Bislang existiert nur ein Prototyp, der aber voll funktionsfähig sein soll.

Der Designer Austin Yang scheint sich auf Apple-Zusatzprodukte, die nostalgische Gefühle wecken, zu spezialisieren. So designte er auch einen Schallplattenspieler – den iTurntable. Hier wird ein iPod in einen traditionellen Schallplattenspieler integriert. Unser Urteil: Die Produkte von Yang könnten Kultstatus erreichen.

Impressionen von Yangs Arbeit finden Sie hier:
http://www.austin-yang.com/index.php?/projects/iturntable/

Der iPad-Grabstein

Das wohl schrillste iPad-Produkt kommt aus England. Hier können Menschen das iPad buchstäblich mit ins Grab nehmen. Der iTomb ist eine Erfindung des Bestattungsunternehmers Ken Howe. Er ist der Meinung, eine Marktlücke entdeckt zu haben und will den Angehörigen eines Verstorbenen ermöglichen, das Grab mit Videos, Musik und Fotos zu schmücken – alles nach dem Geschmack des Verstorbenen. Der iTomb besteht aus einem Grabstein mit integriertem iPad. Darauf werden die Daten geladen. Das Konstrukt ist gegen Nässe geschützt. Der Kostenpunkt: 1 500 Pfund inklusive iPad.

Unser Urteil: Man kann es mit dem Apple-Kult auch übertreiben.

Egal, zu welchen Urteil Sie kommen, eines steht fest: Wenn solche Produkte um die eigene Marke gebaut werden, hat man mit seinen Produkten bereits Kultstatus erreicht. Die absatzwirtschaft wünscht Ihnen eine kreative Woche!

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