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Die Nadel im Heuhaufen

In den USA seit mehreren Jahren ein beliebter "Volkssport", werden in Deutschland die Suchmaschinen als Marketing-Instrument gerade entdeckt.

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Obwohl die Branchenbücher seit Jahrzehnten eine ungebrochene Erfolgsgeschichte sind, scheint man im Internet erst langsam zu begreifen, welches Potenzial Suchmaschinen haben.
Unvorstellbar wäre es, wenn die Einträge in den Gelben Seiten nach einem eigenwilligen Ranking erstellt würden. Die alphabetische Reihenfolge scheint hier als neutrales Maß akzeptiert zu sein. Da wundert es nicht, wenn sich Unternehmen mit AA… benennen. Doch Suchmaschinen arbeiten nach anderen Gesetzmäßigkeiten und scheinen nach eigenen Angaben die besten Algorithmen, den größten Datenbestand und die relevantesten Ergebnisse zu haben.

90 Prozent aller Internet-Nutzer nutzen Suchmaschinen
Kein anderes Medium kann solche Reichweiten erreichen, wie die Suchmaschinen. Von Kindern über Manager bis hin zum Internet-Freak, alle Zielgruppen und alle Branchen nutzen Suchmaschinen. Studien belegen, dass bis zu 90 Prozent aller Internet-Surfer damit erreicht werden können.

Banner gegen Platzierung
Auch wenn die Bannerwerbung mittlerweile Suchbegriff-bezogen arbeitet, liegt es doch Nahe, sich bei den Ergebnissen der Suchmaschinen weit oben zu platzieren. Gegenüber der Bannerwerbung kann man sich sicher sein, dass die Nutzer die Ergebnisliste auch tatsächlich ansehen. Der Haken daran: Nur wer mindestens unter den ersten 30 Platzierungen erscheint, wird auch gefunden. Je weiter oben, umso besser.
Bei den meisten Begriffen ist dies selbst mit etwas Glück und viel Hoffnung nicht mehr zu schaffen. Mit zahlreichen Tricks wird versucht, die Suchmaschinen zu überzeugen, dass die eigenen Dokumente wirklich die besten und relevantesten sind. Dass dies nichts mit Magie zu tun hat, wie viele vermuten, liegt auf der Hand.

Das große Geheimnis: Die Algorithmen
Natürlich kennen nur die Suchmaschinen-Betreiber selber Ihren Ranking-Algorithmus genau. Doch lassen sich immer wieder verschiedene Kriterien bei verschiedenen Anbietern herausdestillieren. Diese sind z.B.

  • Relative und absolute Worthäufigkeit
  • Titel und Meta-Informationen (Meta-Tags)
  • Externe Links auf die Homepage
  • URL des Dokuments
  • Inhaltlicher Zusammenhang zur gesamten Homepage
  • Größe des Dokuments

An den Kriterien erkennt man, dass vor allem Text-Inhalte einer Seite entscheidend sind. Sehr grafiklastige Homepages und Flash-Elemente bleiben außen vor. Doch was kann man tun, um nun die hohen Platzierungen zu erreichen?

Das sollte man vermeiden

Anmeldung bei hunderten oder tausenden Suchmaschinen.
Man liest es immer wieder und es klingt verlockend. Doch wer möchte schon in hunderten Branchebüchern stehen? Kennen Sie die alle? Sie können sicher sein, dass Ihre Homepage dann auch auf sogenannten „Free-For-All“ Linklisten landet, bei denen sich nicht selten viele pornografische Anbieter tummeln. Kein schönes Umfeld für Ihr Unternehmen. Zudem werten manche Suchmaschinen solche dubiosen Listen aus und streichen Einträge dort aus Ihrem Index.
Die Optimierung von Titel und Meta-Tags genügt.
Diese Aussage war vor drei Jahren noch ein gutes Mittel, hohe Platzierungen zu erreichen. Heute werten einige Suchmaschinen diese Informationen gar nicht mehr aus, zuviel Manipulation wurde damit getrieben.
Wiederholen Sie Worte möglichst oft auf einer Seite.
Grundsätzlich klingt das logisch. Doch die Suchmaschinen sind schlauer geworden und versuchen, unlautere Methoden zu erkennen. Wer also planlos Begriffe immer wieder wiederholt, wird vermutlich ausgeschlossen.

Das müssen Sie tun

Um hohe Platzierungen zu erreichen, ist eine Vielzahl an Dingen erforderlich. Die Komplexität ist ein ideales Umfeld für Dienstleister. In jedem Fall sollten Sie über ein Outsourcen der Optimierung nachdenken. Die folgenden Punkten zeigen, warum:

Achten Sie auf Titel und Meta-Tags bei jedem Dokument.
Dies ist zwar kein alleiniges Zaubermittel, aber immer noch wichtig
Konzentrieren Sie sich bei einem Dokument auf einen Begriff.
Nur so können Sie die Suchmaschinen überzeugen, dass dieses Dokument auch tatsächlich für diesen Begriff relevant ist
Verzichten Sie auf Skripte, Frames und Flash.
Natürlich sehen die interaktiven Mittel gut aus, für Suchmaschinen sind sie nicht auswertbar. Daher sollte man für die Suchmaschinen darauf verzichten.
Generieren Sie so viele externe Links auf Ihre Homepage wie möglich.
Wenn Sie nicht gerade im Besitz von hunderten von Domains sind, bedeutet dies viel Arbeit für Sie.
Ermitteln Sie die wirklich relevanten Begriffe.
Nach „Ferienwohnung“ wird acht Mal häufiger gesucht, als nach „Ferien“. Wenn sie solche Informationen nicht berücksichtigen, nutzen Sie das Potenzial der Suchmaschinen nicht optimal aus. Recherchemöglichkeiten nach Relevanz und Varianten ermöglicht beispielsweise die Software „RankIt“ www.lemonsys.com.
Setzen Sie die wichtigen Begriffe an den Anfang des Dokuments.
Heben Sie wichtige Begriffe hervor (z.B. Fettdruck oder großer Font).

Die Liste ließe sich noch erweitern. In der Regel können Sie als Betreiber einer Homepage die Kriterien nicht alle erfüllen. Sie müssen zudem die Platzierungen laufend auswerten, besser platzierte Dokumente auswerten, usw. Allein die Einarbeitung in dieses Thema ist langwierig.

Die Auswahl des Dienstleisters ist schwierig. Es existieren viele unterschiedliche Modelle der Bezahlung und Optimierung, die sich zum Teil fragwürdiger Methoden bedienen. Eine sehr gute Ausgangsbasis bieten Ihnen die Informationen unter www.suchmaschinen-marketing.de, die gerade zu diesem Punkt eine umfangreiche Hilfestellung geben.



Autor: Thomas Kaiser, v-business GmbH
Email: thomas.kaiser@v-business.de
www.suchmaschinen-marketing.de
eingestellt am 7.03.2001

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