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Die Messemacher von morgen empfangen Kunden individuell

Der Messebesucher von heute reagiert auf den Wandel in der Berufs-, Familien- und Freizeitwelt. Dirk Zimmermann von X, Institut für Kommunikation und Service Design, beobachtet einen verstärkten Hang zu Individualisierung und Identitätsbildung. Und damit auch ein verändertes Messeverhalten.

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„Statt das haben zu wollen, was alle wollen, möchte der Messebesucher nur sein Eigenes konsumieren, möglichst gut auf seine individuellen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmte Produkte und vor allem Dienstleistungen“, beschreibt Zimmermann den Messebesucher von heute. Nicht mehr „Massenproduktion“, sondern „Maßanfertigung“ müsse deshalb die Messemacher von morgen antreiben.

Wären die Macher der Messe früher noch damit ausgekommen, den Schwerpunkt ausschließlich auf Neuheiten, Entwicklungen und Trends gekoppelt an Anbieter und deren Produkte zu legen, seien heute Services gefragt, die den Aufenthalt individuell und persönlich so angenehm wie möglich machten. „Ein persönlicher Shuttle-Service von und zur Messe kommt dabei genauso gut an – besonders wenn die üblichen Verkehrsmittel mal eben nicht nutzbar sind, wie der individuelle Lotse, der erfolgreich über das Gelände navigiert und dabei noch ein wenig spontane Beratung liefert, oder eine Concierge in jeder Messehalle, die auch die ausgefallensten Besucherwünsche erfüllt, während der Gast von Stand zu Stand eilt“, kommentiert Zimmermann.

Zimmermann sieht die Zukunft des Messegeschäft im Kultivieren von Angeboten für den Besucher („Only the Best“) und dem Implementieren von Leistungen („Skalierter Rundum Service“). Beides sollte, bezogen auf den Einzelnen, Identität zulassen und dennoch, in Hinblick auf die Gemeinschaft, für Diversität sorgen. „X“ ist ein Forschungs- und Beratungsunternehmen für die Entwicklung von zukunftsfähigem Service und dem Management kundenfokussierter Kommunikation in den Bereichen: Marketing, Messe, Internet und Corporate Identity.

www.DieServiceForscher.de

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