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Die Konsumnachfrage unterliegt weiterhin der Unsicherheit

Die Verbraucherstimmung in Deutschland ist im September gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Das liegt jedoch nahezu ausschließlich an der Neigung der Verbraucher, noch vor der Mehrwertsteuererhöhung im kommenden Jahr größere Anschaffungen zu tätigen.

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Wie die Gfk berichtet, hat die Anschaffungsneigung in diesem Jahr bereits zum dritten Mal einen historischen Höchstwert erreicht. Die Erwartung der Verbraucher an die eigene Einkommensentwicklung dagegen sei leicht gesunken. Die Aussichten für die wirtschaftliche Lage in Deutschland schätzen die Verbraucher ähnlich ein wie zuletzt: Nach 8,6 Punkten im September prognostiziert der Konsumklimaindikator für Oktober einen Wert von 8,8 Punkten.

Wie die Forscher berichten, hat sich das Konsumklima im Vergleich zum Vormonat insgesamt wiederum leicht verbessert, doch sei dies nahezu ausschließlich auf die gestiegene Anschaffungsneigung zurückzuführen. Trotz des höchsten Werts seit November 2001 unterliege die Konsumnachfrage großer Unsicherheit. Die Kauflust beruhe nach wie vor nicht vorwiegend auf einer optimistischen Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sondern vor allem auf dem Realismus der Verbraucher, die versuchen, höhere Preise durch vorgezogene Käufe zu vermeiden.

Die Einzelindikatoren, auf denen das Konsumklima basiert, zeigen im September folgende Entwicklungen:

Der Indikator Konjunkturerwatung legte gegenüber dem Vormonat einen Punkt auf einen Wert von 12,4 Punkten zu. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Konjunkturerwartung damit um knapp 17 Punkte höher.

Der Indikator Einkommenserwartung sank im Vergleich zum August um 5 Punkte und liegt mit einem Wert von minus 8,8 Punkten wieder deutlicher unter dem langjährigen Durchschnitt von Null. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Indikator um knapp 3 Punkten höher.

Der Indikator Anschaffungsneigung erreicht mit 62,3 Punkten zum dritten Mal in diesem Jahr einen historischen Höchststand. Gegenüber dem Vormonat bedeutet dies einen Anstieg von 6,2 Punkten, im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt das Plus über 75 Punkte.

www.gfk.com

Kommunikation

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