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Die Kämpferin: Regina Halmich beim Marken-Award 2016

Regina Halmich auf dem Marken-Award

Am 15. März wird im Düsseldorfer Capitol Theater zum 16. Mal der Marken-Award verliehen. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: Bestes Marken-Momentum, bester Marken-Relaunch und beste Marken-Dehnung. Zu Gast sind hochkarätige Stars wie Regina Halmich, die das Frauenboxen populär machte

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Boxen ist nie aus der Mode gekommen und sorgt und sorgte mit Stars wie Max Schmeling, Henry Maske oder Wladimir Klitschko auch in Deutschland für gute Einschaltquoten und ausverkaufte Hallen. Doch das galt nicht für den ganzen Sport: Nur wenn sich die Herren die behandschuhten Fäuste um die Ohren schlugen, schaltete Deutschland den Fernseher ein oder kaufte ein Ticket. Das Frauenboxen fristete sein Dasein im Nischenprogramm. Doch dann kam eine, die das ändern sollte.

Frauenboxen ist nicht anrüchig

Regina Halmich war elf Jahre alt, als sie vom Judo zum Boxsport wechselte. Als Amateurin holt sie die deutsche Meisterschaft von 1992 bis 1994, in dem Jahr wurde sie zudem Europameisterin. Doch statt in ihrem gelernten Job als Rechtsanwaltsfachangestellte zu arbeiten, tauschte sie Computer gegen Boxhandschuhe und das Büro gegen den Ring. Mit Erfolg: Von 1995 bis 2007 war sie ungeschlagene Weltmeisterin der Women’s International Boxing Federation.

Während dieser Zeit machte sie nicht nur im Ring eine ausgezeichnete Figur, sie glänzte auch bei öffentlichen Auftritten – gerne einmal im Abendkleid. Und strafte dabei all die Kritiker Lügen, die Frauenboxen als anrüchig oder unweiblich deklarierten. Mit ihrer sympathischen und unaufgeregten Art gelang es ihr schließlich, auch den Sport populär und einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen. Halmich wurde zu einer Marke und zu dem Testimonial des Frauenboxens. Eines, das sich selbst auch nicht immer so ernst nimmt: Im Show-Boxkampf im Raab-Format „TV Total“ vermöbelte sie den Moderator gleich zweimal.

Von der Boxerin zum Testimonial

Ihre Beliebtheit erkannten auch Unternehmen, 2010 verpflichtete Fitness First die Boxerin. Zu diesem Zeitpunkt stieg Halmich nicht mehr selbst in den Ring. An Ruhestand ist bei der 39-Jährigen allerdings nicht zu denken: Für viele Unternehmen tritt die Ex-Boxerin als Moderatorin oder Motivationscoach auf, mit „Box Dich fit“ gab sie eine Fitness-DVD heraus. Und auch sonst nutzt die Ex-Weltmeisterin ihre Popularität – für den guten Zweck: Sie ist seit 2014 Botschafterin des Kinderhilfswerks, engagiert sich für den Weißen Ring und Terre des Hommes.

Am 15. März ist Halmich Laudatorin beim 16. Deutschen Marken-Award in Düsseldorf. Sie weiß, wie gute Markenarbeit funktioniert. Schließlich ist ihr Name mittlerweile untrennbar mit dem Frauenboxen verbunden und bestimmt findet sich der mittlerweile auch in der Reihe der bekannten deutschen Boxkarrieren.

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