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„Die Innovationsführerschaft hat Claas groß gemacht“

Dr. Theo Freye leitet mit Claas einen der weltweit größten Landtechnik-Konzerne. Was den Erfolg des westfälischen Familienunternehmens ausmacht, und wofür die Marke Claas steht, erklärt er in der kommenden Ausgabe (ET: 24.1.) der absatzwirtschaft.

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Foto: Dr. Theo Freye, Sprecher der Geschäftsführung der Claas KGaA

Herr Dr. Freye, Claas verteidigt in deutschen Branchen-Rankings für Landmaschinen seit Jahren den ersten oder zweiten Platz. Wie bleibt man kontinuierlich Spitze?

FREYE: Indem das Unternehmen Claas seinen Werten immer treu geblieben ist. Die Kernwerte der Corporate Identity aus Design, Kommunikation und Verhalten wurden über viele Jahre nicht geändert. Dadurch haben wir eine hohe Kontinuität in allem erreicht, was gesagt und getan wurde. Seit der Firmengründung durch August Claas vor fast 100 Jahren lautet unser Thema ‚Das wollen wir noch besser machen‘. Wir wollen Technologieführer sein, wollen die bessere technische Lösung früher anbieten. Auf unsere Ingenieure gehen circa 4 600 Patente zurück. Die Innovationsführerschaft hat Claas groß gemacht.

Was ist der Kern der Marke Claas?

FREYE: Im Wesentlichen der fortschrittliche Geist des „besser Machen Wollens“ sowie Partnerschaft mit Kunden, Vertriebspartnern, Lieferanten und den Finanzpartnern. Auf diese beiden Kernwerte können sie alles immer wieder zurückführen.

Wie pflegen Sie diese Partnerschaft?

FREYE: Wir sind im ständigen Dialog mit Landwirten, Lohnunternehmern und Händlern. In unserem interaktiven Technoparc in Harsewinkel empfangen wir jährlich bis zu 25 000 Besucher. Zusätzlich laden wir in Europa seit 1989 regelmäßig zwischen zwischen 10 000 und 15 000 Teilnehmer zu so genannten World Claas Veranstaltungen ein. In Großzelten erklären wir unsere Innovationen, gepaart mit Showteilen und führen die Maschinen anschließend im Einsatz auf dem Feld vor. Um diese von uns entwickelten Marketing-Instrumente wurden wir in der Branche anfangs beneidet. Inzwischen werden sie von Konkurrenten nachvollzogen.

Thema Werbung: In den Online-Welten von Claas steht die Emotion vor der Information. Warum?

FREYE: Um Sachinformation richtig zu vermitteln, müssen sie auf eine gewisse Wellenlänge einstimmen. Emotion dient dazu, die richtige Wellenlänge zu konditionieren, damit die Information ankommt. Die Kunden erwarten Freude und Begeisterung. Spätestens mit dem zweiten Klick finden sie aber auch alle technischen Argumente. Nehmen sie einen beliebigen Prospekt von Claas, und sie finden hochwertige Darstellungen der Technik. Wir zeigen Funktionalität und Qualität. Daneben bilden wir sehr häufig Gesichter ab, und zwar keine Dummys, sondern unsere Mitarbeiter. Das vermittelt den Gedanken der Partnerschaft.

Wo stehen Landwirtschaft und Landtechnik in zwanzig Jahren?

FREYE: In zwanzig Jahren hat die Welt mehr als 8 Milliarden Einwohner, die mehr und besser essen wollen. Auf der anderen Seite soll der Einsatz erneuerbarer Energien berechtigterweise gesteigert werden. Das muss kein Widerspruch sein. Mit der nächsten Generation an Energiepflanzen wird eine sinnvolle Koexistenz möglich. Unter dem Strich sehe ich eine sehr positive Entwicklung der Landwirtschaft und damit auch für Claas, denn leistungsstarke Technik wird schneller wachsen als alle anderen Segmente.

Das Gespräch ist Auszug eines Interviews, das Norbert Lehmann für die Print-Ausgabe der absatzwirtschaft führte. Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen absatzwirtschaft 2/2008.

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