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Die Gleichberechtigung in bewegenden Kampagnen

Kampagnen, die auch aufklären sollen

Werbung kann mehr als nur den Absatz ankurbeln: Etwa zum Nachdenken anregen oder ein Problem der breiten Öffentlichkeit sichtbar machen. Auch die Gleichstellung zwischen Frau und Mann wurde dabei schon oft zum Thema. Eine Auswahl

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Always: Die Emojis-Lüge

Always glänzt mit einer neuen Kampagne. In dieser zeigen sie Mädchen, die mehrmals am Tag Emojis mit ihrem Smartphone versenden. Dabei hat die Marke allerdings ein Problem identifiziert: Während sportliche Aktivitäten und Karriere-Motive weitgehend männlichen Charakteren vorbehalten sind, beschränkt sich die Darstellung von weiblichen Emojis auf Hochzeiten, Tanzen und Kosmetik. Also führte Always Interviews mit jungen Frauen und fragte sie nach ihrer Meinung zu den Klischees:

UN Woman: Give Mom back her name

Für Männer und Jungen in Ägypten gilt es als größte Beleidigung, im Zusammenhang damit dem Namen ihrer Mutter genannt zu werden, was dazu führt, dass Männer ihn gar nicht erst aussprechen – das wäre eine Schande. So geraten nicht nur Namen, auch Mütter in Vergessenheit. Mit der Kampagne „Give Mom Back Her Name“ will das Komitee der Vereinten Nationen „UN Women“, an die Bedeutung und Rolle der Frauen erinnern:

Ariel: Haushaltsfragen

So ein bisschen Haushalt – ja, den schmeißt doch am besten die Frau. Oder? Procter&Gamble will auch Männer dazu aufrufen, ihren Anteil zum Haushalt beizutragen. In ihrer Ariel-Kampagne „Share the Load“ von Januar 2015 fragt der Konzern daher: „Ist Wäsche nur ein Job der Frau? „. Mittlerweile gibt es einen zweiten Ariel-Spot, der zum viralen Hit avancierte: Der Vater entschuldigt sich darin bei der Tochter, weil er bei ein schlechtes Vorbild war und der Mutter nie bei der Hausarbeit geholfen hat:

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