Suche

Anzeige

Die GfK sieht sich nach anderen Möglichkeiten um

Nach der gescheiterten Übernahme der britischen TSN sieht sich der Marktforscher GfK nach anderen Möglichkeiten um. "Natürlich ist eine gewisse Enttäuschung da. Aber wir machen den Deal nicht um jeden Preis", äußert GfK-Chef Klaus Wübbenhorst gegenüber dem Handelsblatt.

Anzeige

Wie die Wirtschafts- und Finanzzeitung heute berichtet, wurde mit den Finanzinvestoren, die mit der GfK im Gespräch waren, keine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden. Der zuletzt favorisierte Finanzinvestor Apax etwa forderte gleichberechtigte Mitsprache in einer neuen Dachgesellschaft, heißt es unter Berufung auf eigene Quellen. Dies habe die GfK-Führung angesichts der speziellen Firmenkultur und der ungewöhnlichen Eigentümerstruktur mit dem GfK-Verein als Hauptanteilseigner nicht zusagen können.

Nach dem Scheitern der Übernahme setzt die GfK nun in erster Linie auf organisches Wachstum. Ziel sei es, schneller als der Markt zu wachsen, erklärt Wübbenhorst gegenüber dem Handelsblatt. WPP und TNS müssten, wenn deren Fusion zustande käme, erst einmal die Integration bewältigen. Eine mögliche Schwächephase wolle man dann ausnutzen, um Geschäft dazuzugewinnen. Durch die Übernahme von TNS wäre die GfK zum zweitgrößten Marktforscher der Welt hinter dem US-Konzern Nielsen aufgestiegen.

www.handelblatt.com
www.gfk.de

Kommunikation

Nutzer geben das meiste Geld für Streaming- und Dating-Anwendungen aus

Marktpropheten sagen schon seit Jahren den Niedergang von Apps voraus. Neue Zahlen zeigen nun: Das Gegenteil ist der Fall. Noch nie beschäftigten sich die Nutzer länger mit den mobilen Anwendungen als im vergangenen Jahr. Und auch die Download- und Umsatzzahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen, wie eine Untersuchung des Analyseinstituts AppAnnie ergeben hat. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

60 Prozent der Bewerber wollen Gehaltsangaben in Stellenangeboten

Der Januar ist Hauptsaison für die Jobsuche, doch wie können sich Unternehmen in…

Roboter in der Arbeitswelt: Warum die Mehrheit der Deutschen die High-Tech-Kollegen ablehnt

Groß, orange und hinter einem Schutzzaun - die Vorstellung der Deutschen von Robotern…

Nielsen-Report zum Werbejahr 2018: TV-Werbemarkt erstmals seit 2009 im Minus

Wie sieht die Bilanz des deutschen Werbemarkts im Jahr 2018 aus? Er stagniert…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige