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Die Bundesbürger spenden weniger

Die Zahl der Spender und Spenden ist rückläufig: Spendete in 2005 noch jeder zweite Bundesbürger an Hilfsorganisationen, waren es in den vergangenen 12 Monaten nur noch etwa 40 Prozent der Deutschen. Das Gesamtspendenaufkommen fällt von 3,4 (2006) auf 2,8 Milliarden Euro.

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Wie aus dem Deutsche Spendenmonitor von TNS Infratest hervorgeht, spendeten rund 26 Millionen Personen im Zeitraum Oktober 2006 bis Oktober 2007 im Wert von rund 2,8 Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies einen Verlust von 3 Millionen aktiven Spenderinnen und Spendern dar. In 2007 betrug die durchschnittliche Spendenhöhe 107 Euro und nähert sich damit nach dem Rekordjahr 2006 wieder dem Ergebnis von 2005 (108 Euro).

Entsprechend geringer fällt im Vergleich zum Vorjahr (ca. 3,4 Milliarden Euro) mit ca. 2,8 Milliarden Euro die Gesamtspendensumme in Deutschland aus. Für die repräsentative Befragung zum Spendenverhalten der bundesdeutschen Bevölkerung führte TNS Infratest insgesamt 4 000 persönliche Interviews. „Der immer wieder nach kurzzeitigen Effekten durch Katastrophen zu erwartende Rückgang in der Spenderquote zeigt sich im Vergleich von 2005 auf 2007 ganz deutlich“, erklärt Jan Borcherding, verantwortlich für den Deutschen Spendenmonitor bei TNS Infratest in Bielefeld.

Rückläufige Quoten verzeichnen auch die Spendenzwecke Kinder- und Jugendhilfe sowie Wohlfahrt und Soziales. Einen Zugewinn verbuchen die langfristige Entwicklungshilfe sowie der Tierschutz. In den westlichen Bundesländern bleiben die Bürger trotz rückläufiger Zahlen spendenfreudiger. In den östlichen Bundesländern sinkt die Spendenquote im Vergleich zum Vorjahr (39 Prozent) auf 32 Prozent. Die alten und neuen Bundesländer trennen nunmehr zehn Prozentpunkte in der Spenderquote (gegenüber sieben Prozentpunkten Differenz im Vorjahr).

Aktuelle Charts zum Deutschen Spendenmonitor 2007

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