Suche

Werbeanzeige

Die Auflagen deutscher Zeitschriften klettern unbeirrt ins Plus

Die Auflagenzahlen der deutschen Publikumszeitschriften stiegen im dritten Quartal 2005 um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie der Verband Deutscher Zeitschriften (VDZ) berichtet, machte sich ein leichter Aufwärtstrend bereits seit Beginn des Jahres bemerkbar. Prognosen für die Zukunft seien schwierig, die dritte Auflagensteigerung in Folge scheine jedoch auf eine Stabilisierung hinzudeuten.

Werbeanzeige

Obwohl aktuelle Magazine wie Spiegel, Focus und Stern ihre Preise deutlich angehoben haben (der Spiegel zum Beispiel um 40 Cent), verzeichnen sie ein leichtes Plus von 0,4 Prozent. Auf Platz eins in diesem Segment liegt der Spiegel mit durchschnittlich 1 113 078 verkauften Exemplaren beziehungsweise einem Plus von 1,4 Prozent, gefolgt von Stern (1 053 453 beziehungsweise plus 2,2 Prozent) und Focus (790 835 beziehungsweise minus 0,1 Prozent).

„Es ist äußerst positiv, dass angesichts der Konjunkturlage der Zeitschriftenmarkt trotzdem ein Plus verbuchen kann, erst Recht aber, wenn man beachtet, dass viele Magazine ihre Copy-Preise erhöht haben“, erklärt Stefan Michalk, Leiter der Pressearbeit des VDZ. Welche Segmente künftig dazu gewinnen werden, könne er jedoch kaum abschätzen. Überdurchschnittlichen Zuwachs verzeichnen derzeit die monatlichen Frauenzeitschriften (plus 8,4 Prozent), wöchentliche Frauenzeitschriften (plus 5,9 Prozent), Programmzeitschriften (plus 4,6 Prozent) und Sportzeitschriften (plus 3,9 Prozent).

Für kommendes Jahr sei aufgrund der Fußball-WM mit einem weiteren Schub im Sportsegment zu rechnen, kommentiert Michalk. Prognosen über die einzelnen Segmente blieben jedoch schwierig. Zu den Verlierern auf dem Zeitschriftenmarkt zählen die Motorpresse (minus 0,2 Prozent), Wissensmagazine (minus 2,1 Prozent) und Titel aus dem IT- und Telekommunikationsbereich (minus 2,8 Prozent). pte

www.vdz.de

Digital

Facebook und Instagram sind YouTube auf den Fersen: Soziale Netzwerke werden zu Videoplattformen

Die sozialen Netzwerke entwickeln sich immer stärker zu Videoplattformen: YouTube bleibt das Flaggschiff im deutschen Onlinevideo-Markt, aber auch Facebook sowie Instagram und Twitter gewinnen für die Verbreitung von Onlinevideos an Bedeutung. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die Jury des Marken-Awards weiß um die Wichtigkeit des Preises: „Der Award lässt uns alle von den Besten lernen!“

Und los geht es: Bis zum 10.1.2018 können sich markenführende Unternehmen und ihre…

Deutscher Marketing Tag: Frankfurt ist 2017 Marketing-Hochburg

Immer wieder stellt sich die Frage: Welche Stadt ist Marketinghauptstadt Deutschlands: Frankfurt oder…

Kinderbilder auf Social-Media-Kanälen: Selbstdarstellung der Mütter oder einfach nur gefährlich?

Babys in der Badewanne, Mädchen im pinkfarbenen Bikini, Siebenjährige im Supermankostüm: Schaut man…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige