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Deutschland – kaufkräftig, aber beim Wachstum Schlusslicht

Deutschland bleibt der größte Konsumenten-Markt Europas. Die 82,4 Millionen Einwohner Deutschlands erreichen in diesem Jahr voraussichtlich 1495 Milliarden Euro an nominaler Kaufkraft, 19,5 Prozent des europäischen Kaufkraftvolumens von 7681 Milliarden Euro.

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Eine aktuelle europaweite Studie des Nürnberger Regionalforschungsinstituts MB-Research sieht an zweiter Stelle Großbritannien mit 1180 Milliarden vor Frankreich mit 1076 Milliarden Euro. Bei dem Pro Kopf-Ranking führt Luxemburg die Liste 2006 an: Die rund 460 000 Einwohner des bedeutenden Finanz- und Verwaltungszentrums verfügen durchschnittlich über 27 000 Euro und liegen damit an der Spitze vor der Schweiz und Norwegen. Deutschland liegt mit etwa 18 000 Euro an achter Stelle.

Legen die Forscher zusätzlich zum Einkommen auch die Lebenshaltungskosten zugrunde, heisst die Reihenfolge der realen Pro-Kopf-Kaufkraft Luxemburg (235 Prozent des europäischen Durchschnitts), gefolgt von Schweiz und Großbritannien. Deutschland (161 Prozent) liegt auf Rang sechs. In der Untersuchung der über 1500 Regionen Europas belegen das Schweizer Steuerparadies Zug, das Wirtschafts- und Finanzzentrum Zürich und Londons bevorzugtes Wohnviertel Inner London-West mit deutlich über 30 000 Euro pro Einwohner und Jahr die Spitzenplätze.

Aus Deutschland gehören die Landkreise Starnberg (Nr. 6 mit Euro 28 600) und Hochtaunuskreis (Nr. 8 mit Euro 27 300) zur Spitzengruppe. MB-Research analysiert die Daten auch im zeitlichen Vergleich. Im Zeitraum der letzten fünf Jahre stieg, unter den Millionen-Städten und -Regionen, das verfügbare Einkommen in St. Petersburg am stärksten (87 Prozent Zuwachs auf Euro-Basis). Ein Wachstum von mehr als 50 Prozent verbuchen
unter anderem auch Moskau, Bratislava, Istanbul, Ankara und Sofia.

Wachstumsstärkste Länder sind Russland mit 65 prozent und die Slowakei mit 63 Prozent Plus gegenüber 2001. Deutschland gehört dagegen mit einem mageren Anstieg von knapp 9 Prozent in fünf Jahren zu den Schlusslichtern.

www.mb-research.de

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