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Deutschland bleibt für Opel Heimat und Rückgrat

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann über positive Verkaufszahlen, Bochums Schließung und das neue Jahr © obs/Motor-Talk GmbH/Jennifer Adler/Motor-Talk

Chef Karl-Thomas Neumann spricht über die Schließung des Opel-Werks in Bochum, über die Zukunft des Unternehmens in Deutschland, über Investitionen in das Auto der Zukunft und über mehr verkaufte Autos als im Jahr 2014. Seine Jahresrede liefert eine klare Botschaft: er forderte die Belegschaft auf, vermehrt für die Fahrzeuge der Marke zu werben

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Wenige Tage nachdem Eisenach den Startschuss für den neuen Corsa feierte, endete in Bochum die Opel-Produktion. Das geht Opel-Chef Karl-Thomas Neumann nahe. „Das tut weh. Ich weiß, was das für die Leute bedeutet. Ich habe in Dortmund studiert. Aber als Opel-Chef bin ich für mehr als 38.000 Mitarbeiter verantwortlich. Für die und die Marke Opel ist es entscheidend, wieder Geld zu verdienen.“

Neumann will mit der Schließung von Bochum langfristig wieder eine „Vollauslastung der anderen Werke“ erreichen. Nur so könne Opel wieder Geld verdienen. Opel investiert stark in neue Produkte. Im Gespräch mit MOTOR-TALK sagte der Opel-Chef: „Es gibt derzeit keinen anderen Hersteller in Europa, der so viel Geld pro Auto (gemessen an den verkauften Stückzahlen pro Jahr, Anm. d. Red.) investiert wie wir.“

Die Zukunft wird jetzt schon geplant

Bis 2018 kündigte der Opel-Chef 27 neue Modellen und 17 neue Motoren an. Dazu gehören die Nachfolger von Meriva und Zafira, die sogenannten „Crossover Utility Vehicle“.Neumann schließt außerdem nicht aus, dass der Opel Karl einmal in Europa gebaut werden könne. „Die GM-Philosophie lautet: build where you sell. Wenn der Karl ein großer Erfolg wird, hätte er theoretisch auch Chancen, in Europa gebaut zu werden.“ Neumann will Opel bis 2016 zurück in die schwarzen Zahlen führen.

2014 lief gut für den Konzern. Von Januar bis November wurden 5,7 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahr. In seinem Brief an die Belegschaft, der der „Automobilwoche“ vorliegt, erklärte Neumann, dass sie versuchen sollten, „noch stärker als Markenbotschafter in ihrem Bekannten- und Freundeskreis zu wirken“. Und weiter: „Wir bei Opel fahren Opel. Wir haben allen Grund, auf unsere Fahrzeuge stolz zu sein.“

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Kommentare

  1. Wie eh und je, wir drehen uns im Kreis und erzählen den Leuten das, was sie hören sollen. Auch ein Lügenbaron. Man zähl doch einmal einer nach, wieviel Chefs Opel in den letzten 20Jahren verbrannt hat. Die erzählen immer das Gleiche!Ich kann´s nicht mehr nachvollziehen.
    BLA BLA BLA. Alles Moppelkotze, wäre der Neumann ein Guter, hätte er Opel BO gerettet und hätte sich nicht, hinter den Manipulierten Zahlen versteckt. Die können entwickeln und planen was die wollen, den Opelrotz will keiner mehr haben, siehe Nokia!
    Mein Opa, hat schon immer gesagt:“ Aus Müll, Schutt und Plunder, baut Opel seine Wunder“!
    Ich war 11 Jahre lang in der QS! Glaubt mir, wenn ich sage, dass die selbst ihre so hoch gelobten Vorgaben beschei… müssen, damit da überhaupt was vom Band läuft.

  2. Sehr geehter Herr Neumann,

    als ehemaliger OPEL-Mitarbeiter (40 Jahre) habe ich in den vergangenen Jahren mehrmals vorgeschlagen, auf Mitarbeiter-Leasing-Autos bei neuen Modellen mit seitliche Folie auf diese aufmerksam zu machen (so wie es einige OPEL Händler auch tun).
    Dies könnte auf freiwilliger Basis oder durch einen Nachlaß bei der Leasingrate erfolgen
    .Der Aufwand ist gering und leicht zu verwalten. Folien sind durch die Händler bereits vorhanden. Sie können bei Auslieferung und Rückgabe des Fahrzeugs im Mitarbeiter-Fahrzeugverkauf aufgebracht und entfernt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Joachim Kinzel

  3. GM produziert überall auf der Welt und versucht nun den OPEL Karl als deutsches Auto unterzujubeln. Dabei ist das ein Fahrzeug produziert in Korea und wird in anderen Ländern als Chevrolet angeboten. Auch werden andere Opel Fahrzeuge größtenteils in Spanien, Polen, England und Koreas gefertigt. Glaubt Opel der Kunde ist Dumm das nicht zu erkennen?
    Deutschland bleibt für Opel Heimat und Rückgrat!? warum verabschiedet sich Opel aus dem Ruhrpott und aus NRW? Dort werden die meisten Neufahrzeuge zugelassen. Auch Fahrzeuge deren Heimat wirklich in Deutschland liegt.

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