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Deutscher Marketing Tag, Ärger für Ferrero, Edekas Werbe-Fauxpas

In Leipzig trifft sich gerade Deutschlands Marketingwelt zum 43. Deutschen Marketing Tag - die absatzwirtschaft ist vor Ort. Bei Ferrero sorgt ein Bericht der "Sun" für Ärger und Edeka schafft es auch mit dem diesjährigen Weihnachtswerbespot in die Berichterstattung, nur etwas anders als gewünscht

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Der Gewinner der Woche: mymuesli erhält Deutschen Marketing Preis

2007 startete mymuesli in Passau und die Aussichten waren zumindest aus mancher Expertensicht gar nicht so rosig. Ein Müsli zum Selbermachen? Dafür seien die Verbraucher noch nicht bereit. Die Gründer glaubten schon und setzten auf den Marktest – mit Erfolg. MyMuesli gibt es mittlerweile in sechs Ländern und in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt’s die zusammengemixten Cerealien zusätzlich in 50 Shops zu kaufen. Für die Erfolgsgeschichte gab es auf dem 43. Deutschen Marketing Tag jetzt eine Auszeichnung. Unter Anwärtern wie Opel oder Thermomix setzte sich MyMuesli durch und erhielt den Deutschen Marketing Preis. Zum Gewinner und der Begründung der Jury. Mehr aktuelle News zum Marketing Tag gibt es hier.

Der Ärger der Woche: Böse Überraschung

Jeder hat wohl so seine eigene Kindheitserinnerung an die berühmten Überraschungseier von Ferrero – wahrscheinlich vor allem an das hoffnungsvolle, horchende Schütteln der Schokoeier, um den Inhalt erahnen zu können. Doch die positive Markenerinnerung bekommt gerade etwas  Schlagseite. Die britische Boulevardzeitung „Sun“ berichtet, dass in Rumänien angeblich schulpflichtige Kinder den Inhalt der Eier für geringe Löhne zusammensetzten sollen. Nicht nur Viele im Netz ist entrüstet, sondern auch Hersteller Ferrero, der umgehend Aufklärung ankündigte. Doch stimmen die Vorwürfe? An dem Bericht der Boulevardzeitung gibt es auch Zweifel. Mehr dazu auf „Handelsblatt.com“.

Der Fauxpas der Woche: Nazi-Symbolik statt Weihnachten

Im letzten Jahr hatte das vorweihnachtliche Werbespektakel einen klaren Gewinner und der hieß Edeka. Mit dem Spot „#Heimkommen“ schaffte der Lebensmittelhändler nicht nur einen Viralhit, den sogar andere Konzerne aufgriffen. Sondern stieß auch eine Debatte über Einsamkeit im Alter an und war so allgegenwärtig, dass Joko und Klaas den Spot satirisch uminszenierten. In diesem Jahr sollte das mit „#Zeitschenken“ genau so sein. Doch da kommt die deutsche Geschichte in die Quere, denn in den abgebildeten Autokennzeichen findet sich Symbolik, die hierzulande eigentlich verboten sind. Mehr dazu hier.

Die Ankündigung der Woche: Zuckerberg will gegen Fake-News vorgehen

„Papst Franziskus will Hillary Clinton verhindern“, „Chemtrails machen Deutsche unfruchtbar“. Stimmt nicht? Stimmt auch nicht, aber Meldungen wie diese geistern als vermeintlich echte Nachrichten durch das Netz bzw. die sozialen Netzwerke. Anbietern wie Facebook schlägt da nun immer heftiger Kritik entgegen. Es scheint angekommen, wenn sich nun selbst auch Mark Zuckerberg zu Wort meldet. Doch nicht nur die Anbieter sind in der Verantwortung, sondern auch die Nutzer selbst. Immer wieder taucht in der Debatte zum Beispiel auch die Frage auf, ob Medienkompetenz nicht viel stärker in der Schule gelernt werden sollte. Eine US-Studie könnte das noch unterstützen: Wie eine Untersuchung der Westküsten-Uni Stanford ergab, fällt es Jugendlichen schwer, zwischen Werbung und Nachricht zu unterscheiden. Mehr dazu auf „Heise Online“.

Der Tag der Woche: Schwarzer Freitag lockt Käufer

Menschenmassen stürmen durch den Laden, springen über Regale. Apokalypse? Nein, Black Friday. Wie jedes Jahr herrscht am Tag nach dem besinnlichen Feiertag Thanksgiving in US-amerikanischen Läden Ausnahmezustand. Die Anbieter locken mit Schnäppchen und die Einkäufer kommen – in Massen. Wie viele US-amerikanischen Traditionen hat es der Black Friday auch nach Deutschland geschafft. Wir haben mit den gängigsten Mythen über den Shopping-Tag aufgeräumt.

Kommunikation

München ist die digitale Fashion-Hauptstadt Deutschlands

De aktuellen Zahlen des repräsentativen Online Fashion Geo Reports für das erste Quartal 2017 von AnalyticaA zeigen, wo Modehändler mit Geo-Targeting neue Kunden finden können. „Es gibt deutliche regionale Unterschiede“, weiß Thomas Less, Berater und Datenspezialist der Onlinemarketing-Agentur. „Die meisten Besucher von Fashion-Shops im Internet kommen aus Nordrhein-Westfalen und Bayern.“ mehr…

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