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Deutscher Marketing Tag 2016: „Fail Faster“ Goodbye traditionelle Führung

Am Deutschen Marketing Tag geht es dieses Jahr auch um das Thema traditionelle Führung und wie man diese ändern kann und muss. Die Agentur Ministry Group und die Handels- und Dienstleistungsgruppe Otto reden in einem Panel über die neue Arbeitsstruktur

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Ministry Group setzt auf freie Urlaubseinteilung

Führungskräfte brauchen Vertrauen in die eigene Mannschaft. Das sagt Susanne Reppin, Agile Coach und Flow Minister bei der Ministry Group. Nur wer die Strukturen im Unternehmen ändert und sich den neuen Gegebenheiten anpasst, erntet das Vertrauen der Mitarbeiter. Für Reppin steht fest: „Dieses Vertrauen ist das höchste Gut“. Bei Ministry Group wird eines groß geschrieben: Die Kommunikation. „Wir reden viel während der Arbeit“ sagt Reppin im Vortrag. In ihrer Agentur klären Mitarbeiter mit den Vorgesetzten direkt Probleme, dazu gibt es ein transparentes Controlling, damit das Team weiß, was die Agentur erwirtschaftet und wo das Unternehmen steht. Die Effektivität und Produktivität kann somit von allen Mitarbeitern kontrolliert werden.

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Neue Strategien werden auch nicht nur auf Geschäftsführer-Ebene gestaltet, sondern auch mit freiwilligen Mitarbeitern. Reppin ist davon überzeugt dass nur der gemeinsame Gedanke eine Firma weiterführt. Untereinander muss die Stimmung und die Harmonie stimmen.

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Die wichtigsten Änderungen bei Ministry: Hierarchiefreiheit, transparentes Controlling, Cross-funktionale Teams, selbstverantwortliches Arbeiten, freies Reden und freie Urlaubswahl.

Otto setzt auf Agilität

Thomas Schnieders redete in seinem Vortrag über das Mutterhaus Otto und zeigte, wie sich Otto vom Katalogversender zum E-Commerce gewandelt hat – auch mithilfe von einem neuen Führungsstil. Schnieders ist Direktor E-Commerce Innovation & Plattform bei Otto und weiß, dass ein Wandel der Gesellschaft stattfindet und sich Unternehmen den Gegebenheiten anpassen müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Also baute man massiv den Versand aus – konzentrierte sich nicht mehr nur auf Mode, sondern verkauft heute sogar mehr Möbel als alles andere. „Gerade die Hartwarenkategoerien haben sich sehr gut entwickelt“, so Schnieders.

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Will man im E-Commerce mit der Konkurrenz Schritt halten, muss man zwei Dinge im Blick halten: Dass Marketing heute immer mehr technologiebasiert ist und, als zweiter wichtige Punkt, Smart Data. Diese zwei neuen Bausteine müssen im Unternehmen integriert werden, um die Herausforderung der wechselnden Technologie anzugehen –  zum Beispiel auch die Zukunft von Smartwatches und Google Home und Amazon Echo.

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„IT muss sich als Marketing verstehen. Wir haben 2011 angefangen unseren Onlineshop selber zu entwickeln. Haben die ganzen Kompetenzen verändert. Haben eine Matrix-Ogranisation aufgebaut die von vorne herein auf Agilität ausgerichtet war“, erklärt Schnieders im Vortrag. In Richtung Agilität hat sich somit einiges getan: Die Zielsetzung, die Kultur und die Werte dürfen dabei nicht aus den Augen verloren werden, so Schnieders. Projektmanagement, Produktmanagement, Techniker und Datenanalysten: All das macht ein Team aus um agil unterwegs zu sein. „Wir haben Otto.de entlang der Customer Journey zerschnitten“. Bedeutet, dass Otto beliebig entschieden hat, von wo bis wo welche Teams verantwortlich sind. Manche arbeiten nur am Kunden, manche arbeiten in der Betriebsabsicherung usw. „Ich habe also heute nicht nur eine IT-Organisation, sondern wir haben 20. 20 parallel arbeitende Innovationsmotoren“. Nur so kann Otto auch in Zukunft agil bleiben.

Kommunikation

„Ein guter Krisenkommunikator ist wie ein erfahrener Kapitän“

Die Abgas-Affäre von VW und die explodierenden Handy-Akkus von Samsung gehören zweifelsohne zu den größten Unternehmenskrisen der letzten Jahre. Wir sprachen mit Ina Hofmann, Social Media Manager und Managing Director bei Meltwater über die Halbwertszeit von Krisen, den perfekten Krisenkommunikator und warum der Begriff Shitstorm oft ein Phantasiegespinst ist. mehr…

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