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Deutsche zurückhaltend beim Einkauf per Mobiltelefon

„Deutsche Verbraucher haben Berührungsängste beim Kauf eines Produktes über ihr Smartphone. Dieses wird derzeit vorwiegend zur Recherche und zum Preisvergleich genutzt“, fasst Tobias Conrad, General Manager von Deals.com, die Ergebnisse einer Studie zusammen, für die das Preisvergleichsportal rund 10.000 Personen in elf Ländern befragen ließ. In Indien oder Großbritannien lägen die Mobile-Commerce-Zahlen weit über jenen in Deutschland.

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Mit der wachsenden Verbreitung von Smartphones steigt auch ihre Nutzung für Informationssuche rund um Produkte, Preisvergleich und Shopping: Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) hat sein Mobiltelefon schon einmal während des Einkaufsprozesses genutzt – vor allem für Recherche und Preisvergleich. Jeder Dritte (33 Prozent) hat laut Studie schon einmal mobil nach Informationen über ein Produkt gesucht – 18 Prozent haben den Preis verglichen, während sie im Ladengeschäft waren.

Für den Einkauf per Handy gibt es allerdings noch viel Potenzial: Lediglich 14 Prozent der Deutschen haben bisher ein Produkt oder eine Dienstleistung über ihr Smartphone erworben – nur 13 Prozent nutzen die App eines Händlers. Zum Vergleich: In Indien sind es 32 Prozent und in Großbritannien 22 Prozent der Befragten, die einen Kauf via Mobiltelefon abgeschlossen haben.

Geringe Gutscheinnutzung per Smartphone

Obwohl Gutscheine und Preisnachlässe bei den Bundesbürgern sehr begehrt sind, spiegelt sich dieser Sparwille nur bedingt bei den mobilen Gutscheinen wider: Lediglich jeder zehnte Deutsche hat bisher einen Gutschein übers Handy im Ladengeschäft eingelöst. Mit diesem Wert liegt Deutschland noch im hinteren Mittelfeld, während der weltweite Schnitt bei zwölf Prozent liegt. Die USA ist in dem Bereich allen anderen Ländern voraus: Hier shoppen bereits ganze 22 Prozent auch mit Gutscheinen vom Handy. Frankreich hingegen ist mit drei Prozent das Schlusslicht. Weltmeisterlich gehen die Deutschen mit QR-Codes um: Jeder Fünfte hat sie bereits genutzt.

Print schlägt Online bei der Schnäppchensuche

Bei der Suche nach besonderen Angeboten und Rabatten wenden sich die Deutschen primär an die folgenden Ressourcen:

1. Zeitung / Werbepost 28 Prozent
2. Suchmaschinen 20 Prozent
3. Preisvergleichsseiten 15 Prozent
4. Werbemail und Newsletter 10 Prozent
5. Gutscheinseiten, die Angebote von Händlern zusammenstellen 5 Prozent

Mehr als jeder vierte Deutsche (28 Prozent) sucht primär in Zeitungen und in der Werbepost nach besonderen Angeboten der Händler. Gemeinsam mit den USA und Kanada sind die Deutschen damit Spitzenreiter. Nur drei Prozent suchen bisher nach adäquaten Angeboten auf mobilen Endgeräten.

Ausführliche Charts mit allen Einzelheiten zur Studie finden Sie hier.

(Deals.com/asc – Foto: Marktjagd)

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