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Deutsche weniger optimistisch als der Rest der Welt

Acht von zehn Menschen weltweit sind zuversichtlich, dass das Jahr 2013 besser wird als 2012. In Deutschland ist der Optimismus mit 68 Prozent allerdings geringer als im globalen Durchschnitt. Noch verhaltener fallen die positiven Einschätzungen in Polen (65 Prozent) sowie in Italien (64 Prozent), Spanien (61 Prozent) und Japan (55 Prozent) aus. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Deutschen jedoch etwas optimistischer geworden.

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Der Optimismus in Bezug auf das neue Jahr geht einher mit dem Glauben, dass auch die globale Wirtschaft wieder stärker wird, zeigt die Global Advisor-Studie des internationalen Marktforschungsinstituts Ipsos weiter, für die mehr als 18 500 Menschen in 24 Ländern befragt wurden. Auch hier gibt es im Vergleich zur Untersuchung des letzten Jahres einen Anstieg um acht Prozentpunkte. In Deutschland sind jedoch nur drei von zehn Personen (30 Prozent) der Meinung, dass sich die Weltwirtschaftslage entspannen wird, das entspricht nahezu dem Wert der letztjährigen Erhebung (32 Prozent). Diesbezüglich noch kritischer geben sich Italien, Polen (jeweils 29 Prozent), Belgien (27 Prozent) und Frankreich (23 Prozent).

Vor allem in Asien und Mittel- und Südamerika gehen die Bürger davon aus, dass die globale Wirtschaft 2013 wieder stärker wird, mehr als drei Viertel der Inder, Brasilianer (jeweils 78 Prozent) und Indonesier (77 Prozent) sowie sieben von zehn Mexikanern (73 Prozent) und Chinesen (68 Prozent) und sechs von zehn Argentinier (63 Prozent) glauben dies.

Veränderungen selbst managen

Die Bürger sind sich dessen bewusst, dass sie selbst einen Anteil daran haben, ob das gerade begonnene Jahr ein besseres wird: 80 Prozent der befragten Personen weltweit haben angegeben, dass sie 2013 für sich oder andere etwas ändern wollen. Dazu gehört in erster Linie, „die finanzielle Situation zu ändern“ (55 Prozent). Für drei Viertel der Bürger in Brasilien (75 Prozent), Mexiko (74 Prozent) und Argentinien (74 Prozent) ist dies am wichtigsten, in Deutschland sagt dies nur ein Drittel (35 Prozent). Weitere Aspekte sind: „mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen“ (16 Prozent), was vor allem den Franzosen wichtig ist (34 Prozent). „Meine Gesundheit verbessern“ ist weltweit für 14 Prozent ein wichtiger Aspekt und einem Viertel der Deutschen wichtig (23 Prozent). Auch das Reisen in andere Länder dient für ein Zehntel der Weltbürger (zwölf Prozent) dazu, die Lebenssituation zu verbessern.

Ein schlechtes Jahr hatte 2012 weltweit die Hälfte (52 Prozent) der Befragten, vor allem die Bewohner in Ungarn (74 Prozent), Spanien (72 Prozent) und Mexiko (71 Prozent). In Deutschland bestätigt etwas weniger als die Hälfte (47 Prozent), dass das vergangene Jahr ein schlechtes war. In Asien – abgesehen von Südkorea (65 Prozent) – stimmt die Bevölkerung dieser Aussage weniger zu (Japan 41 Prozent, China und Indonesien 35 Prozent).

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