Werbeanzeige

Deutsche Webanalysten nehmen sich mehr Zeit als französische

Der Technologieanbieter hat untersucht, wie Webanalysten in Deutschland und Frankreich die Tools von AT Internet nutzen © AT Internet 2014

„Typisch deutsch“ sind im Wochenverlauf kontinuierliche Webanalysen auch während der Mittagszeit und mehr Echtzeit-Beobachtungen. Französische Webanalysten dagegen sind montags aktiver als gegen Ende der Woche und sie wählen eher selten die Echtzeit-Analyse.

Werbeanzeige

Anhand der Daten von fast 14.000 deutschen und französischen Nutzern hat der Webanalyse-Spezialist AT Internet aus Bordeaux untersucht, wann und wie seine Analyse-Tools genutzt werden. Daraus hat er das Profil des typischen deutschen beziehungsweise typischen französischen „Webanalysten“ erstellt und miteinander verglichen.

Der deutsche Webanalyst schaut sich bei einer Analyse-Session mit dem Analyzer NX von AT Internet im Durchschnitt 11,4 Seiten an und nimmt sich dafür 22 Minuten und 13 Sekunden Zeit. Damit steckt er sechs Minuten mehr als der französische Webanalyst in seine Analysen. Dieser besucht zwölf Seiten pro Visit, verweilt dort aber nur 16 Minuten und 15 Sekunden.

Die Woche des Webanalysten

Die Besuchszahlen des französischen Webanalysten sind montags mit 21 Prozent am stärksten und nehmen im Laufe der Woche immer mehr ab. Der deutsche Kollege analysiert über die Woche hinweg beständiger. Am häufigsten meldet er sich dienstags und mittwochs (19,7 Prozent) im Webanalyse-Tool an.

Dem französischen Analysten ist die Mittagspause heilig. Er arbeitet von 9 bis 19 Uhr und pausiert zwischen 12 und 14 Uhr. Der deutsche Webanalyst hingegen scheint nicht so viel Wert auf eine Mittagsrast zu legen. Seine Besuchszahlen bleiben zwischen 8 und 18 Uhr relativ konstant, dafür geht er eine Stunde früher nach Hause als der französische Kollege.

Deutsche lieben die Analyse in Echtzeit

Fast jede vierte deutsche Webanalyse – 24,1 Prozent – ist eine Echtzeitanalyse. In Frankreich sind es nur halb so viele, nämlich 11,1 Prozent. Tag-Analysen sind mit 24,6 Prozent beim deutschen und 22,4 Prozent beim französischen Analysten gleichermaßen beliebt. Benutzerdefinierte Zeiträume werden hingegen von deutschen Analysten nur halb so oft gewählt wie von französischen: 16,4 Prozent im Vergleich zu neun Prozent.

Der deutsche Webanalyst mag das Detail, der französische Webanalyst hat gerne den Überblick – zumindest beim Reporting. Des deutschen Webanalysten liebster Report ist die Seitenanalyse. Er analysiert in 15,5 Prozent der Fälle die besuchten Seiten im Detail. Der französische Webanalyst wählt mit 13,1 Prozent Anteil an den erstellten Reports das Dashboard am häufigsten aus. Auf dem fünften Platz landete bei den Analysten die Auswertung der Traffic-Quelle.

Eine Infografik stellt AT Internet hier zur Verfügung. Da es den klassischen Webanalysten in vielen Firmen noch nicht gibt, sind mit „Webanalyst“ all jene Personen gemeint, die in verschiedenen Unternehmensbereichen Web-, Mobile-, und Social-Media-Daten auswerten. (AT Internet/asc)

Kommunikation

Markenstudie 2016: „Ostmarken waren gestern, heute zählt die Region“

26 Jahre nach der Wiedervereinigung gleichen sich Ost und West immer mehr an, strukturbedingte Unterschiede – wie Kaufkraft, Haushaltsnettoeinkommen oder unterschiedliche Einkaufstage – bleiben bestehen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die AGF führt im Januar (endlich) gemeinsame TV-und-Streaming-Reichweiten ein

Nach jahrelanger Vorarbeit ist es im Januar so weit: Erstmals werden in Deutschland…

Sparkurs bei Air Berlin, Lidl versteht Spaß und Gucci geht neue Wege

Von Air Berlin steckt in den roten Zahlen, jetzt will der Konzern schrumpfen.…

Editorial zur absatzwirtschaft 10/2016: Visionen brauchen Egos und Bedürfnisse

Donald Trump ist unbestritten ein Phänomen. In Sachen Eigenvermarktung macht dem US-Präsidentschaftskandidaten keiner etwas…

Werbeanzeige

Werbeanzeige