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Deutsche soziale Netzwerke abgeschlagen – nur Xing wächst noch

Deutsche Netzwerke verschwinden mehr und mehr in der Versenkung. Und das, obwohl die Nutzerzahlen von sozialen Onlineplattformen in Deutschland weiter steigen. Der Fall StudiVZ hat gezeigt, dass sich die deutschen Varianten oftmals nicht gegen die amerikanische Konkurrenz durchsetzen können. Nur Xing widerlegt die These und präsentiert wachsende Mitgliederzahlen.

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Soziale Netzwerke boomen in Deutschland. 47 Prozent der 14- bis 64-Jährigen in Deutschland sind nach einer aktuellen Allensbach-Umfrage bereits auf Facebook, Twitter, Google+ und Co. Vor fünf Jahren waren es nur 16 Prozent, somit hat sich der Wert nahezu verdreifacht. Deutsche Netzwerke sind allerdings wenig populär. Die Ausnahme: Die Kontaktbörse Xing.

Das deutsche Onlineportal für berufliche Kontakte wächst weiter. Xing konnte im November erneut als einziges der deutschen sozialen Netzwerke mehr Visits verbuchen. Gegenüber dem Vorjahr legte das Karrierenetzwerk 13 Prozentpunkte zu. Und das, obwohl das Netzwerk schon oft aufgrund der Konkurrenz durch das amerikanische Netzwerk Linkedin totgesagt wurde. Im Gegensatz zu StudiVZ wird Xing nicht vom amerikanischen Konkurrenten überholt. Auch an der Börse ist die Xing-Aktie stabil.

Die VZ-Netzwerke büßen immer weiter an Traffic ein. In den letzten zwölf Monaten haben StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ im Schnitt pro Monat rund 76 Prozent ihrer Visits – jeweils im Bezug zum Vorjahresmonat – verloren. Auch Wer-kennt-wen und die Lokalisten sind im Abwärtssog gefangen. Gar nicht durchsetzen konnten sich lokale Netzwerke oder Netzwerke für kleinere Zielgruppen wie Seniorbook.

Statista zeigt die Entwicklung der deutschen sozialen Netzwerke in einer Infografik:

Abbildung 1: Xing ist der einsame Gewinner unter den deutschen sozialen Netzwerken.

VZ-Netzwerke weiter auf Talfahrt

Einst wurde StudiVZ als das große deutsche Netzwerk im Internet gepriesen und mit SchülerVZ und MeinVZ stark diversifiziert. Die Portale konnten sich jedoch gegen Facebook nicht durchsetzen. Holtzbrinck hatte StudiVZ Anfang 2007 für 85 Millionen Euro gekauft. Damals galt das Unternehmen in Deutschland noch als große Zukunfsinvestition. Tatsächlich verdiente Holtzbrinck zunächst Geld mit den Netzwerken, hat aber wenig in die Funktionen der Seiten investiert. Die Nutzer wanderten zu Facebook ab.

Der Markt für soziale Netzwerke ist ein „The-Winner-Takes-It-All“-Markt. Eine Studie von ARD und ZDF belegt, dass bei StudiVZ nur noch 2,54 Millionen Nutzer über 14 Jahren aktiv sind. Bei MeinVZ sind es 1,55 Millionen und bei SchülerVZ 1,42 Millionen Nutzer. Facebook kommt auf 20 Millionen Nutzer über 14 Jahre in Deutschland. Im September dieses Jahres hat sich der Holtzbrinck-Verlag endgültig von den kriselnden VZ-Netzwerken getrennt und für einen unbekannten Preis an die Investmentgesellschaft Vert Capital verkauft.

Statista zeigt die Bewegung der Visits der VZ-Netzwerke von November 2010 bis November 2012:

Abbildung 2: Die VZ-Netzwerke sind weiter auf Talfahrt.

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