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Deutsche schenken besser als Briten

Ungeliebte Weihnachtsgeschenke im Gesamtwert von 814,2 Millionen Euro landeten zum Weihnachtsfest des Jahres 2009 auf den Gabentischen deutscher Haushalte. Laut einer repräsentativen Umfrage, die TNS-RI UK im Auftrag des Online-Marktplatzes Ebay durchführte, lag der Gesamtwert unerwünschter Geschenke im Jahr 2008 noch bei 562,6 Millionen Euro. Ob erwünscht oder nicht – in diesem Jahr war es angesichts der massiven Schneefälle für viele Online-Händler und die beauftragten Logistik-Unternehmen schwierig, die bestellten Waren rechtzeitig auszuliefern. Nach Informationen des E-Commerce-Centers Handel wurden Geschenke kurz vor dem Fest daher eher im stationären Handel als online gekauft.

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Wie die Ebay-Umfrage weiter ergab, belegen nicht die Deutschen, sondern die Engländer Platz eins beim Aussuchen falscher Geschenke für ihre Lieben. Über 1,5 Milliarden Euro hätten die Engländer im Jahr 2009 in unerwünschte Weihnachtsgeschenke investiert. Die Franzosen hätten mit 535 Millionen Euro noch hinter den Deutschen gelegen und somit nicht allzu viele enttäuschte Gesichter unter dem Weihnachtsbaum mitanzusehen brauchen. Da doppelt erhaltene oder unerwünschte Geschenke gern weiterverkauft würden, hat Ebay Durchschnittswerte der Verkaufserlöse für viele Artikel ermittelt. Ein iPhone der vierten Generation beispielsweise erziele einen mittleren Verkaufswert von gut 528 Euro, eine Sony Playstation 3 Slim je nach Modell zwischen 170 und 299 Euro und das Barbie-Traumschloss etwa 70 Euro. Diese Werte gelten dem Unternehmen zufolge für gebrauchte Produkte, erhoben wurden die Daten von Terapeak.

Besondere Veranstaltungen im Jahr 2010 nahm Ebay zum Anlass, entsprechende Statistiken zu erstellen. So seien zur Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft alle zwei Minuten ein paar Fußballschuhe veräußert worden und alle 34 Sekunden ein Panini-Artikel. Während des Oktoberfestes sei alle drei Minuten ein Dindl über die virtuelle Ladentheke gegangen und alle zehn Minuten ein Bierkrug. Zum Start des Kinofilms „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ am 18. November habe ein Handelsvolumen von 180 000 Euro erreicht werden können. Allein im Oktober sei alle zwölf Minuten ein Harry Potter Buch verkauft worden. Und schließlich verweist das Auktionshaus auf die ungewöhnlich starken Schneefälle im Dezember: Zu den meist gesuchten Produkten hätten Schneefräsen gezählt, zudem seien bis Mitte Dezember über 365 000 Euro in Streusalz investiert worden.

Der frühe Wintereinbruch hat nach Informationen des E-Commerce-Centers Handel (ECC Handel) das Online Geschäft zunächst belebt, die Euphorie sei jedoch rasch dem Schneechaos zum Opfer gefallen. Im Weihnachtsgeschäft hätte die fristgerechte Lieferung aller Bestellungen durch die zunehmende Bedeutung des Online-Handels ohnehin nur schwer gewährleistet werden können. Die Schneemassen hätten das Einhalten der cross-medial kommunizierten Versprechen dann noch zusätzlich erschwert. Um die aktuelle Situation des deutschen Online-Handels adäquat abbilden zu können, nimmt das ECC Handel in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern eine monatliche Befragung vor. Die aktuelle Dezember-Erhebung läuft noch heute, am 28. Dezember. Teilnehmen können alle Online-Händler, Dienstleister des Online-Handels und Online-Shopper. Die Ergebnisse werden kostenfrei zur Verfügung gestellt und dienen als Benchmark für die konjunkturelle Entwicklung des Online-Handels in Deutschland.

www.umfrage.ecc-handel.de
www.ebay.de

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