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Deutsche Messen verzeichnen 2,5 Prozent mehr Aussteller

Die Ausstellerzahlen der 142 internationalen Messen in Deutschland werden im Vergleich zu ihren Vorveranstaltungen durchschnittlich rund 2,5 Prozent steigen. Im letzten Jahr verzeichneten sie noch ein Minus von 0,7 Prozent. Das ergeben vorläufige Berechnungen des Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA).

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Bemerkenswert erscheint ist dem Ausschuss die Stabilisierung der Zahl deutscher Aussteller. Über viele Jahre waren bei den Inlandsbeteiligungen jährliche Rückgänge von fünf Prozent fast der Normalfall. Für dieses Jahr registrieren die Mitglieder ein ausgeglichenes Ergebnis. „Die Unternehmen erkennen, dass ihnen ein weiteres Zurückschrauben ihrer Messebeteiligungen eher schaden. Denn die optimale Präsentation neuer Produkte und die Suche nach neuen Kunden ist gerade in der jetzigen, immer noch labilen Konjunkturlage besonders wichtig,“ erklärt Thomas H. Hagen, Vorsitzender der AUMA.

Die Zahl ausländischer Aussteller wächst unvermindert weiter. Der AUMA rechnet für dieses Jahr mit einem Plus von über vier Prozent, wiederum vorrangig aus Asien. Auch die in Deutschland vermietete Standfläche wächst seit Jahren wieder. Absehbar ist ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zu den Vorveranstaltungen. Der Trend zur Verkleinerung der Standflächen ist offensichtlich gestoppt. Bei den Besucherzahlen ist der Durchbruch in den Plusbereich noch nicht geschafft. Der AUMA rechnet mit einem Minus von rund 1 Prozent.

Hier schlägt sich auch der langsame, aber stetige Rückgang der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer nieder. Viele Firmen versuchen, durch Einsparung von Übernachtungen die Reisekosten zu reduzieren. Das leichte Besucherminus ist nach Auffassung des AUMA im Hinblick auf die Gesamtlage der Messewirtschaft jedoch nicht überzubewerten. Der Umsatz der Messeveranstalter in Deutschland wird in diesem Jahr nicht ganz das Vorjahresergebnis (2,45 Milliarden Euro) erreichen. Er dürfte knapp unter 2,4 Milliarden Euro liegen, da turnusbedingt einige große Messen in den Programmen der Veranstalter fehlen.

Der aktuelle AUMA MesseTrend, eine repräsentative Befragung von 500 deutschen Ausstellern durch TNS Emnid, zeigt immerhin eine vorsichtig optimistische Stimmung für die nächsten beiden Jahre. Fast ein Drittel der Firmen planen für 2006 und 2007 höhere Investitionen in Messebeteiligungen, gut die Hälfte will die Etats konstant halten, nur 16 Prozent wollen sie reduzieren.

www.auma.de

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