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Deutsche Bahn mit schlechtestem Marketing

Die Deutsche Bahn hat 2002 den Marketingflop des Jahres geliefert. Das Unternehmen punktet auf Platz zwei gleich wieder und schafft damit einen Doppelsieg bei der Wahl zum schlechtesten Marketing des vergangenen Jahres.

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Bei der von der Universität Hohenheim organisierten Online-Wahl sprach sich eine Mehrheit der rund 7.500 Abstimmenden, laut Universität Hohenheim Marketing-Experten aus Wissenschaft und Praxis, für die Deutsche Bahn aus. Es standen zehn Marketing-Aktionen zur Wahl. Die Initiative der Stuttgarter Universität versteht sich als „Beitrag zur Qualitätssicherung im Marketing“.

Die Deutsche Bahn wurde für die Aussage ihres Chefs Hartmut Mehdorn auf Platz eins gereiht, wonach Bahnfahrten über vier Stunden eine Tortur seien. Er würde von Berlin nach München lieber das Flugzeug nehmen, sagte Mehdorn dem Nachrichtensender Phoenix. Platz zwei ging ebenfalls an die Deutsche Bahn, weil das Unternehmen in einer Werbeanzeige über das eigene Tarifsystem stolperte. Die Anzeige sollte das neue Preissystem als „logisch und transparent“ bewerben. In einer Beispielrechnung verkalkulierte sich die Bahn jedoch.

Auf den dritten Platz würde der deutsche Einzelhandel für die Einführung des Euro gewählt. Die beiden Handelsverbände HDE und BAG klagten im vergangenen Jahr über „den schlimmsten Einbruch der Nachkriegszeit“ im deutschen Einzelhandel zu Jahresbeginn. Gleichzeitig haben aber viele Einzelhändler die Euro-Umstellung zu Preiserhöhungen genutzt, heißt es in der Nominierung für den Marketingflop 2002. Dieser Argumentation sind offenbar zahlreiche Online-Wähler gefolgt. Die Plätze vier bis zehn werden auf der Website des Marketingflops angeführt. (pte.at)


www.marketingflops.de

www.uni-hohenheim.de

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