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Der Videospielemarkt legt jährlich im Schnitt 10,5 Prozent zu

Spiele für Konsolen, PCs, Mobiltelefone und andere portable Geräte werden in Deutschland im Jahr 2012 einen Umsatz von 4,1 Milliarden US-Dollar erzielen. Das prognostizieren Berater von Pricewaterhouse Coopers in einer aktuellen Studie.

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Danach soll der Videospielemarkt in Deutschland in den kommenden fünf Jahren jährlich durchschnittlich 10,5 Prozent wachsen. Die Treiber für dieses Wachstum sehen die Berater in der zunehmenden Zahl von Breitbandzugängen sowie der Online-Fähigkeit der neuen Konsolengeneration. „Die neuen Konsolen sind durchgehend für Online-Spiele ausgerüstet und fast jedes neue Videospiel hat Online-Features“, erklärt Frank Mackenroth, Leiter der Branchengruppe Entertainment and Media von PwC in Deutschland.

Wie die Studie „Global Entertainment and Media Outlook 2008 – 2012“ ausweist, wird der weltweite Markt für Videospiele bis 2012 mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 10,3 Prozent (absolut 68,3 Milliarden US-Dollar) zulegen. Asien bleibt mit einem prognostizierten Umsatz von 25,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012 die führende Spieleregion der Welt. Die Region EMEA folgt mit 21,6 Milliarden US-Dollar vor den USA mit 17,7 Milliarden US-Dollar.

In der EMEA-Region beobachten die Berater in Deutschland für die kommenden fünf Jahre mit 10,5 Prozent ein vergleichsweise moderates Wachstumstempo. Als die wachstumsstärksten Länder in der EMEA-Region ermitteln sie Russland (11,8 Prozent), das Vereinigte Königreich (11,6 Prozent), Frankreich (11,4 Prozent) und die Niederlande (10,9 Prozent). Mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 erweist sich Deutschland als zweitgrößter Videospielemarkt in Europa. Den Spitzenplatz belegt das Vereinigte Königreich (4,0 Milliarden US-Dollar). Auf Rang drei und vier folgen Frankreich (2,1 Milliarden US-Dollar) und Spanien (1,0 Milliarden US-Dollar)

„Bis zum Jahr 2012 wird der Markt für Konsolenspiele von 24,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007 auf 34,7 Milliarden US-Dollar um durchschnittlich 6,9 Prozent pro Jahr zulegen“, heißt es in dem Bericht. Online- und Wireless-Spiele profitierten sogar von einer Wachstumsrate von 16,9 bis 19 Prozent. PC-Spiele entwickelten sich dagegen rückläufig: Der Umsatz in dieser Sparte falle durchschnittlich um 1,2 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2012.

Die Treiber der gesamten Entwicklung sehen die Berater in der zunehmenden Verbreitung breitbandiger Online-Zugänge sowie schnellerer Mobilfunkstandards. 2007 sei der Markt für Breitbandzugänge weltweit um 21 Prozent auf 114,9 Milliarden US-Dollar gewachsen. Bis 2012 werde er jährlich im Schnitt um 12,7 Prozent auf 208,5 Milliarden US-Dollar zulegen. Deutschland habe bereits jetzt eine Breitbandabdeckung von 44,5 Prozent (2007). Bis 2012 sollen 82,9 Prozent der Haushalte mit Breitband-Internet ausgestattet sein.

Die Experten kommen zu dem Schluss, dass die breitbandigen Online-Zugänge und die damit verbundenen Features in Zukunft ein neues Geschäftsmodell, das In-Game-Advertising, fördern werden. Weltweit erwarten sie für den noch vergleichsweise kleinen Markt bis zum Jahr 2012 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 16,7 Prozent (absolut knapp 2,3 Milliarden US-Dollar). Dann sollen 3,3 Prozent der Umsätze auf dem Videospielemarkt mit Werbung erzielt werden.

www.de.pwc.com

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