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Der neue Rivale von Nespresso kommt aus dem Hause Tchibo und heißt Qbo

Die neue Kapsel von Tchibo

Der Kaffeekrieg hat begonnen: Mit ihrem Launch-Event in den Berliner Hackeschen Höfen hat Tchibo die neue Marke Qbo vorgestellt und will damit dem Marktführer Nespresso ein paar Kaffeetrinker abluchsen

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Hinter dem Namen Qbo verbirgt sich ein neuer Kaffeeautomat im oberen Preissegment (ab 299 Euro), der Kapseln verarbeitet und damit in direkter Konkurrenz zu Nespresso steht. der Name Qbo setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Das „bo“ ist eine Art Referenz an den Mutterkonzern Tchi“bo“, so der scheidende Tchibo-Chef Markus Conrad. Das Q bezieht sich auf die Würfelform der Kapsel, englisch: cube. Die neue Maschine ist mit einer App bedienbar, sowohl im Flagship-Store als auch bei den Heimgeräten.

Gerade der Markt für Kapselkaffee ist ein florierender Markt, auf dem sich nun auch Tchibo tummelt. „Der Absatz von Kaffee ist im vergangenen Jahr gestiegen“, sagt Kaffee-Experte Michael Griess von der Marktforschungsfirma Nielsen, der W&V. „Vor allem Kaffeekapseln konnten mit einem Absatzwachstum von zwölf Prozent punkten.“

Qbo schaltet in den kommenden Wochen Werbung in sozialen Medien und im sonstigen Netz sowie Out-of-Home im erweiterten Umfeld des neuen Flagshipstores.

Kritik an Kapseln

Verbraucher und Umweltschützer üben schon seit ein paar Jahren Kritik an den Kapsel-Systemen, die nicht nur viel kosten, sondern auch für ein hohes Müllaufkommen sorgen. So bedeuten zwei Milliarden Kapseln 4000 Tonnen Müll. Sind die Kapseln dann auch noch aus Aluminium, kommen hohe Energie- und Umweltkosten bei der Produktion hinzu.

Erst vor ein paar Wochen hatte die Stadt Hamburg Kaffeekapseln für die Mitarbeiter auf einen Index zahlreicher Produkte gesetzt, die mit städtischem Geld nicht mehr angeschafft werden sollten. Qbo wirbt von der ersten Minute an mit recyclebaren Kapseln, die kein Aluminium enthalten und laut Qbo 85 Prozent weniger Müll verursachen sollen.

										

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