Suche

Anzeige

Der mobile Internetzugang wird den PC bis 2012 überholen

Marktforscher von IDC prophezeien in der Studie "Digital Marketplace Model and Forecast", dass ein Drittel der Weltbevölkerung 2012 im Internet surft. Dann sollen auch mobile Zugangsmöglichkeiten den klassischen Web-Einstieg via PC ablösen.

Anzeige

„Das Web wird in wenigen Jahren deutlich stärker in den Lebensalltag der Menschen integriert sein und den Usern überall zur Verfügung stehen“, erklärt John Gantz, Chefanalyst bei IDC. Ein Ergebnis dieses Trends sei, dass die Nutzer deutlich mobiler mit dem Internet umgingen und das Web allgegenwärtig werde. 2008 ist der Rechner noch der klar dominierende Zugangspunkt. Aktuell werden weltweit 1,5 Milliarden Geräte für den Internetzugang verwendet, darunter befinden sich PCs, Handys sowie Videospielkonsolen. Bis 2012 soll sich diese Zahl auf drei Milliarden verdoppeln, die Hälfte davon soll auf mobile Geräte fallen.

Neben den Prognosen zum Zugang präsentiert die IDC-Studie auch Daten für die Web-Nutzungsarten. Aktuell verwendet die Hälfte der Internet-User das Web für Einkäufe. 2012 soll diese Gruppe mehr als eine Milliarde Menschen umfassen. Wie die Analysten berichten, wird der Wert der Transaktionen im B2C-Segment dann auf 1,2 Billiarden Dollar steigen. Das B2B-Geschäft werde um den Faktor zehn höher bei absolut 12,4 Billiarden Dollar liegen. Auch für das Web 2.0 prognostizieren die IDC-Forscher erwartungsgemäß eine stärkere Bedeutung. Derzeit beobachten sie noch vorrangig sogenannte Web-1.0-Aktivitäten wie Suche, Einkauf und E-Mail. Neue Anwendungen wie das Blogging, Social Networking oder Ansehen nutzergenerierter Videos holten jedoch stark auf. -pte

www.idc.com

Digital

Mit Blockchain mehr Fairness im Musikgeschäft: Bitfury-CEO Schulz will Künstler unabhängiger von Streaming-Diensten machen

Das Musikgeschäft wird zunehmend von Streaming-Anbietern dominiert. Besonders Künstler und Musiklabels leiden unter diesem neuen Machtverhältnis, sehen sie doch insbesondere von Youtube kaum einen Cent für ihre Werke. Bitfury will die wachsende Diskrepanz zwischen Kreativindustrie und der Plattformökonomie bekannter Streamingplattformen mithilfe einer Blockchain-Technologie verringern. Wie das gehen soll, haben wir Gründer und CEO Stefan Schulz gefragt. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Überhaupt kein Jobkiller? Wie die Digitalisierung neue Jobs schafft

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung…

Der Online-Handel boomt: Im E-Commerce ist trotz Brexit ein Ende des Wachstums nicht in Sicht

Die Bilanz des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) könnte unter folgender Überschrift…

Kein Halt vor Landesgrenzen: Der Cloud Act erlaubt den US Behörden den Zugriff auf im Ausland gespeicherte Daten

62 Prozent der IT- und Sicherheitsexperten vertrauen darauf, dass die strikten Anforderungen der…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige