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Der Job als Date-Killer?

Laut einer Forsa-Umfrage ist ein unattraktiver Beruf für jede fünfte Frau ein Ausschlusskriterium beim Dating. Erstaunlich: Piloten und Stewardessen sind unbeliebter als Ärzte und Ärztinnen.

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Bereits in einer früheren forsa Umfrage zeigte sich: 32 Prozent der Deutschen hatten schon mal eine sexuelle Beziehung am Arbeitsplatz. Der Job spielt im Liebesleben also durchaus eine Rolle. Doch wie wirkt sich unsere Berufswahl auf Dates aus? In einer aktuellen forsa Umfrage im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt gaben 21 Prozent der Frauen an, ein Date völlig auszuschließen, wenn sie den Beruf ihres potenziellen Partners als unattraktiv empfinden.

Die Männer: Anspruchslos oder aufgeschlossen?

Im Vergleich zu den weiblichen Befragten scheint für die Männerwelt der Beruf nur nebensächlich zu sein. 72 Prozent der Männer gaben an, dass ihnen der Beruf egal ist, wenn das Gegenüber sympathisch ist. Auf Seiten der Frauen stimmten dieser Aussage 64 Prozent zu. Und auch bei einem unattraktiven Beruf sind die Männer großzügiger: Nur jeder neunte Mann (11 Prozent) sieht dies als Ausschlusskriterium für ein Date.

Mit eigener Bildung steigt Relevanz des Berufs des Partners

Und wenn der Beruf es nicht bringt, überzeugt vielleicht das Aussehen – damit würde man immerhin die 34 Prozent der Befragten von einem Date überzeugen, denen der Beruf egal ist, solange die Optik stimmt. Die Relevanz des Berufs eines potenziellen Partners wächst jedoch mit dem Bildungsgrad: Während es 57 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss völlig egal ist, welchen Beruf der Dating-Partner ausübt, stimmen dem etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Realschulabsolventen zu und nur 36 Prozent der Befragten mit Abitur oder Hochschulabschluss.

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Von wegen Golddigger – Freizeit schlägt Einkommen

Wozu viel Geld verdienen, wenn man es nicht gemeinsam ausgeben kann? Das denken sich wohl die 68 Prozent der Befragten, für die attraktive Arbeitszeiten beim Beruf eines potenziellen Partners besonders wichtig sind. Ein hohes Gehalt wünschen sich dagegen nur 29 Prozent. Der Wunsch des besserverdienenden Partners  ist allerdings bei 36 Prozent der Frauen noch vorhanden. Die Männerwelt setzt die Prioritäten anders: Für nur 22 Prozent der Männer ist ein hohes Gehalt der Partnerin/des Partners attraktiv.

Liebesrettende Maßnahmen: Medizinische Berufe sind besonders beliebt

Die Magie des weißen Kittels scheint zu funktionieren: Ärzte und Ärztinnen kommen in der Dating-Welt besonders gut an! Stattliche 73 Prozent der Frauen und 74 Prozent der Männer können sich der Magie der weißen Kittel nicht entziehen. Auch Krankenpfleger und -schwestern sorgen bei 67 Prozent der Frauen und 74 Prozent der Männer für Herzklopfen. Doch wenn die Waschmaschine nicht mehr funktioniert, machen Doktorspiele auch nur noch halb so viel Spaß. Das denken sich wohl die 72 Prozent der Frauen, die gerne Handwerker an ihrer Seite hätten. In den Mile High Club träumen sich hingegen weniger Menschen als gedacht. Nur 45 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer finden Flugbegleiter/innen attraktiv. Etwas heißer wird es da schon im Cockpit. Immerhin 59 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer können sich für Piloten und Pilotinnen begeistern.

Über die Studie

Repräsentative Befragung von 1.005 deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren. Befragungszeitraum: 27. Und 28. Juni 2017. Institut: forsa

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