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„Denken Sie an dicke Finger!“

„Beim E-Mail-Marketing kann man nicht genug testen“, sagt Michael Hoffmann, Geschäftsführer der Beratungsagentur Kajomi. Denn technische Darstellungsprobleme gehören zu den häufigsten Gründen für eine Newsletter-Abmeldung. Mit Smartphones, die allesamt unterschiedliche technische Eigenschaften haben, steigt für Unternehmen auch die Herausforderung, Newsletter und Mailings gut lesbar zu gestalten. Genauso wie ein Browser-Check gehört auch ein Darstellungs-Check der Mailings auf verschiedenen Endgeräten vor der Aussendung eines Mailings unbedingt dazu. Damit Mailings und Newsletter auch auf Smartphones gut ankommen, gibt Kajomi zehn Tipps hinsichtlich Design und Inhalt.

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Führen Sie einen Browsertest durch: Ermitteln Sie, wie viel Prozent Ihrer E-Mail-Empfänger die E-Mails auf mobilen Endgeräten lesen und welche Smartphones sie nutzen. Konzentrieren Sie sich auf die relevanten Systeme und optimieren Sie Ihre Mailings und Newsletter für diese Geräte.

Fassen Sie sich kurz sowohl beim Absendernamen als auch beim Betreff: Seien Sie aussagekräftig und konkret. Beim iPhone 3G und 4 beispielsweise wird in Outlook der Absendername nach 22 Zeichen abgeschnitten, der Betreff nach 32 Zeichen (in der vertikalen Ansicht ohne Anhang). Wichtige Wörter müssen also nach vorn.

Bieten Sie immer einen Link an zu einer Web-Version des Newsletters: Der Link sollte auf eine für mobile Endgeräte optimierte Webseite führen. Das World Wide Web Consortium empfiehlt eine maximale Gesamtgröße von 20 KB für mobile E-Mails und Webseiten. Das sorgt für geringe Ladezeiten.

Vermeiden Sie Flash sowie Javascript, Frames und Pop-ups auf mobilen Websites oder Landingpages. Der Grund ist, dass manche Geräte solche Seiten nicht darstellen können. Auch das Layout sollte übersichtlich sein.

Besonders wichtig bei HTML-Mails: Betiteln Sie das Alt-Tag in den URLs der Bilder. Bei einigen mobilen Endgeräten ist die Bildanzeige in den Grundeinstellungen ausgeschaltet. Auch wenn Bilder nicht dargestellt werden können, erfährt der Leser so zumindest, was angezeigt werden sollte.

Für den Inhalt gilt: Fassen Sie sich so kurz wie möglich und liefern Sie relevante Informationen. Ihre wichtigste Nachricht sollte nach dem Öffnen sofort sichtbar sein. Dazu gehören auch Call-to-Action-Buttons. Branding-Elemente sind am besten oben oder mittig platziert.

Passen Sie das Design an: Die Displaygröße von Smartphones variiert zwischen den einzelnen Geräten, deshalb ist ein Mittelmaß von 320 Pixeln empfehlenswert. Aufgrund der Breite empfiehlt sich ein säulenartiges Layout für die E-Mail. Sidebars oder mehrere Spalten erschweren die Lesbarkeit.

Denken Sie an dicke Finger! Da der User das Interface mithilfe der Finger bedient, sollte genug Platz sein, um Links treffgenau anzusteuern. Oftmals muss der User dafür jedoch die Zoomfunktion nutzen. Ordnen Sie Links oder Buttons nicht direkt untereinander an und lassen sie rundherum genug Platz. Apple empfiehlt für Links und Buttons eine Größe von 29 x 44 Pixeln – das Maß einer durchschnittlichen Fingerspitze.

Am besten gestalten Sie ein universell einsetzbares Mailingtemplate, das auf den wichtigsten Geräten eine gute Performance garantiert. Denn natürlich lesen Smartphone-Besitzer nicht immer jede E-Mail auch auf ihrem Smartphone, sondern an dem Gerät, das ihnen gerade am nächsten ist – das kann auch der Laptop oder PC sein.

Probieren geht über Studieren! Testen Sie Ihre Mailings und Newsletter auf verschiedenen mobilen Endgeräten, Betriebssystemen, in Browsern und E-Mail-Clients.

www.kajomi.de

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