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Denglisch als Werbe-Trend: Ritter „Knight“ Sport und Astra „Urtype“ veräppeln Capri Sun

In bestem neu-deutschen Marketing-Sprech muss man wohl von einem Mega-Fail sprechen: Um die globalen Vermarktungschancen zu verbessern, nannten die SiSi-Werke aus dem badischen Eppelheim ihr Kult-Produkt Capri Sonne gerade in Capri Sun um. Erst liefen die Fans Sturm, jetzt macht sich sogar die Konkurrenz über den wilden Deutsch-Englisch-Mix lustig.

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Ritter Sport ätzt als „Knight Sport“ in Richtung des Zuckerwasser-Produzenten Capri Sun und die Bierbrauer von Astra machen aus ihrem Marken-Anhang Urtyp den „Urguy“. Die Debatte um die Umbenennung, die Proteste und die Reaktionen entwickelten sich längst zu einem kleinen Social-Media-Phänomen.

So äußerten als erstes die Kunden ihr Unverständnis und ihren Ärger via Twitter und Facebook. Passenderweise antworte das Marketing-Team der SiSi Werke dann auch via Facebook: „Es tut uns leid, dass Dir unsere Namensänderung missfällt. Es handelt sich nicht um einen Scherz, sondern um eine bewusste markenstrategische Maßnahme. Capri-Sun konnte sich über die Jahre international etablieren. Diese Internationalisierung ist auch ein wichtiger Grund für die angesprochene Namensänderung. Wir möchten in Zukunft gerne einheitlicher auftreten und gleichzeitig unseren geschmacklichen Werten treu bleiben.“

Ritter Sport und Astra hauen zu

Den Fans, denen es bei dem Zuckersaft auch immer um den gewissen Kult-Faktor ging, werden der Argumentation mit den besseren globalen Chancen wohl nur sehr widerwillig, wenn überhaupt, folgen.

Auch in der Marketingwelt gilt jedoch: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Und so machten sich gleich Mal Ritter Sport und Astra via Twitter und Facebook über den Denglisch-Fauxpas der Saftmacher lustig.

Das Facebook-Posting von Astra

 

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