Suche

Anzeige

DDV begrüßt Entscheidung der EU-Kommission zum Datenschutz

Der offizielle Entwurf für eine Allgemeine Europäische Datenschutzverordnung wurde in der vergangenen Woche von der Europäischen Kommission verabschiedet. Der Deutsche Dialogmarketing Verband (DDV) begrüßt ausdrücklich, dass eine Reihe der geplanten Restriktionen deutlich entschärft wurden. Insbesondere das ursprünglich vorgesehene Verbot für Dialogmarketing ohne Einwilligung wurde gestrichen. Somit gelte weiterhin das bewährte Widerspruchsrecht. „Diese Entscheidung zeigt, dass unsere Argumente gegen das Verbot nicht nur verstanden, sondern auch angenommen wurden“, sagt Dieter Weng, Präsident des DDV und des europäischen Dachverbands FEDMA.

Anzeige

„Die Einführung der Einwilligungslösung hätte die gesamte Werbung treibende Wirtschaft ins Mark betroffen“, betont Weng. Neukundengewinnung, wie sie bisher stattfand, wäre nahezu unmöglich gewesen. Der Verband hat sich in seiner politischen Arbeit mit der gemeinsam von DDV und FEDMA gegründeten Industrie übergreifenden Allianz „Data Industry Platform“ seit 2010 deutlich für einen „Balanced Approach“ und gegen drastische Verschärfungen ausgesprochen. Trotz der positiven Signale sieht der DDV viele bürokratische Hürden, die Unternehmen, gerade kleinen und mittelständischen, das Geschäft erschweren würden. Zudem behalte sich die Europäische Kommission vor, später die Details der Interessenabwägungsklausel der Datenschutzverordnung näher zu bestimmen. Außerdem blieben weitere Hindernisse beispielsweise wegen der strengen Zweckbindungsregelung und wegen der eingeschränkten Interessenabwägung für die Verwendung von Daten zu Zwecken des Direktmarketings bestehen. Der Verband sieht nicht zuletzt die Gefahr, dass das Thema im Gesetzgebungsverfahren erneut aufkommt. Einschränkungen drohen nach Ansicht Wengs immer noch. Um diese Entwicklung zu verhindern, müsse die Wirtschaft ihre Interessen im Gesetzgebungsverfahren hart und überzeugend vertreten.

www.ddv.de

Digital

Autobauer im Social Media-Check: So performen Audi, BMW und Mercedes-Benz im Netz

Wer von den drei großen Premium Automobilherstellern Audi, BMW und Mercedes-Benz performt in Social Media am besten? Eine aktuelle Analyse zeigt: Mercedes-Benz meistert die Herausforderung, Fans über verschiedene Kanäle und Plattformen hinweg zu begeistern, am besten. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Rekordstrafe gegen Google: US-Konzern will gegen EU-Entscheid wegen Android-Betriebssystem vorgehen

4,34 Milliarden Euro, Rekord. Damit setzt EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zum bisher härtesten Eingriff…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige