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Das Ziel vor Augen: gemeinsam gewinnen

"Mehrwert schaffen und Mehrwert steuern" - die Devise des VDI-Ingenieurtages 2004 ist Programm. Das gilt auch für die Verleihung des Win-Win-Cup 2004. Am 14. und 15. Oktober verkündet die Jury ihre Entscheidung.

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Ende der 90er Jahre riefen einige Manager der Industrie, der VDI und die Zeitschrift „absatzwirtschaft“ ein Programm ins Leben, das den regiden Kostenprogrammen und beachtlichen Ertragseinschnittenin der 90er Jahre etwas entgegensetzt: Mit dem Win-Win-Cup wollen seine Initiatoren jährlich vorbildliche, partnerschaftliche Beziehungen im Business to Business vorstellen und prämieren.

Eine Vielzahl von Unternehmen hat sich seit 1999 an den Vorausscheidungen zum WIN-WIN-Cup beteiligt. In den ersten fünf Jahren erhielten 15 Unternehmen die Gelegenheit, ihr Konzept öffentlich zu präsentieren. Nach der Devise „Fairness und Vertrauen sind ebenso wichtig wie fachliche Kompetenz“ überzeugen auch in diesem Jahr wieder große und mittelständische Unternehmen mit ihren Kunden- Lieferantenbeziehungen.

Die Initiativgruppe entschied sich, bei der Ausscheidung die folgenden Aspekte zu bewerten:

  • Hat die Maßnahme Einfluss auf Produktinnovation und/oder Prozessoptimierung?
  • Ist der dargestellte Prozess reproduzierbar?
  • Ist die monetäre Situation nachhaltig und bedeutend?
  • Welchen Nutzen haben die Betrachter, die die Präsentation von außen
    erfahren, also die Tagungsteilnehmer?
  • Ist das Projekt beispielhaft, nachahmbar und übertragbar für andere
    Verantwortungsbereiche?

Die Präsentationen der letzten fünf Jahre machen deutlich, dass WIN-WIN-Beziehungen auch die Zusammenarbeit von großen und kleinen Unternehmen nachhaltig verbessern und die monetären Zwecke deutlich erfüllen. In diesem Jahr konnten sich die folgenden Unternehmen für das Finale qualifizieren:

  • Die Geschäftspartner Siemens und Reiffenhäuser entwickelten eine neue Antriebskonzeption für spezielle Einsätze, die beide Unternehmen auch in anderen Anwendungsbereichen mit anderen Partnern einsetzen können.
  • Die Firma Sitel, USA, und die Werbeagentur Onecircle verbesserten nachhaltig die Effektivität von Call-Centern.
  • Die Konzerne Thyssen und Aral reduzierten durch spezielle Anforderungen an die Schmierfähigkeit von synthetischen Ölen sowohl den Ölverbrauch als auch die Wartungsfolgekosten erheblich.

Die Präsentationen und Vorträge des Vertriebsingenieur-Tages dienen keinem Selbstzweck. Sie zeigen, dass Unternehmen in der Lage sind, Alternativen zur Lopez-Strategie zu finden und einen signifikanten Mehrwert zu schaffen. Nicht zuletzt erhalten die Tagungsteilnehmer Anregungen, die ihnen helfen, bestimmte Lösungen auf die eigenen Geschäftsbereiche zu übertragen.


Autor: Dr. – Ing. Peter Schulze war Geschäftsführer verschiedener Maschinenbau-Gesellschaften der JAG AG und Pierburg GmbH unter dem Dach der Rheinmetall Berlin AG. Er ist Mitglied verschiedener Beiräte.

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