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Das zerrüttete Verhältnis von Mediaagenturen und Werbungtreibenden

Derzeit spitzen sich die Meinungsverschiedenheiten zwischen Werbekunden und Mediaagenturen zu. Vorläufiger Höhepunkt sind zwei Klagen, mit denen Werbekunden wie Danone und Haribo von ihren ehemaligen Mediaagenturen Schadenersatz für bezahlte Werbeplätze fordern. Allerdings ist die Gefechtslage nicht immer eindeutig zu beschreiben.

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In Ausgabe 4/2010 (EVT: 25.3.2010) berichten absatzwirtschaft und Autor Michael Ziesmann daher detailliert über das Mediageschäft. Wie kommen die vermeintlich chronisch unterbezahlten Mediaagenturen mit einem Prozent Kundenhonorar bis zu einer Profitabilität von 30 Prozent? Welche Bedeutung hat die Kommerzialisierung von Naturalrabatten für die Gewinne der Mediaagenturen, und wie funktioniert das in der Praxis? Warum beginnen Werbekunden eine Diskussion über Transparenz und Code of Conduct, obwohl sie beides in der Praxis zugunsten hoher Rabatte kaum umsetzen? Weshalb verweisen Mediaagenturen auf bilaterale und transparente Verträge, obwohl diese am entscheidenden Punkt ihrer Firmengruppen gar nicht vorgesehen sind? Warum schaffen es Mediaagenturen nicht, ihre hoch qualifizierten Dienstleistungen mindestens kostendeckend an die Werbekunden zu verkaufen?

Unter Einbeziehung vieler Stimmen aus dem Markt der Mediaagenturen und der Werbewirtschaft berichtet absatzwirtschaft über Geschäftsmodelle, Fakten, Meinungen und Hintergründe des Mediageschäfts. Dies reicht vom Aufbau, Struktur und Arbeitsweise der Mediaagenturen bis hin zu den widersprüchlichen Forderungen von Werbekunden in der Theorie der Verbände bis hin zu den Umsetzungen in der Praxis. Es äußern sich Werner Bitz (OMG), Jochachim Schütz (OWM), David Linn (Kollat Media Team), Uwe Becker (Unilever), Andreas Knaut (Danone), Barbara Wentzel (Beiersdorf), Roland Brandstätt (Kellogg), Marco Alfter (Haribo), Thomas Koch (Crossmedia), Tina Kasperer (MPG/Havas Media) sowie Markus Werner (Brain Consulting).

Das und mehr gibt es in der neuen Ausgabe der absatzwirtschaft.

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