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Das Web 2.0 ist bei den Deutschen weitgehend unbekannt

Der neue Hype um das Web 2.0 kommt noch nicht im deutschen Alltag an. Nur sechs Prozent der Internetnutzer kennen das „Web 2.0“. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Hamburger PR-Agentur ZPR macht deutlich, wie Verbraucher das Netz nutzen.

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Der Umfrage zufolge haben rund ein Drittel der Befragten (32 Prozent) keine Möglichkeit, ins Internet zu gehen. Dabei bestehen durchaus signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Während lediglich 24 Prozent der befragten Männer keine Möglichkeit haben, das Netz zu nutzen, liegt dieser Anteil bei Frauen deutlich höher, nämlich bei 45 Prozent. Von denjenigen, die prinzipiell Zugang zum Internet hätten, geben sechs Prozent – vorwiegend ältere Befragte – an, trotzdem nicht online zu gehen.

Insgesamt nutzen 67 Prozent der Befragten das Internet. 55 Prozent surfen täglich, 27 Prozent mehrfach pro Woche, 17 Prozent seltener. Bei den Männern liegt der Anteil der täglichen Nutzer bei 63 Prozent, bei den Frauen bei 46 Prozent. Auch das Alter spielt eine Rolle: 64 Prozent der bis 30-Jährigen nutzen das Internet täglich, bei den über 30-Jährigen sind es 52 Prozent.

Bei der Nutzung des Internets zeigt sich, dass die bisher gängigen Angebote des „Web 1.0“ im Vordergrund stehen. So kaufen 68 Prozent der Befragten über das Internet ein, 56 Prozent beteiligen sich an Auktionsbörsen, ebenfalls 68 Prozent nutzen Nachschlagewerke und Suchmaschinen. Nur drei Prozent der Internetnutzer betreiben ein Weblog, neun Prozent lesen regelmäßig Weblogs, 14 Prozent nutzen Podcast-Angebote und ganze 16 Prozent sind Mitglied einer Community.

Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, den Begriff Web 2.0 überhaupt zu kennen. Auch bei diesen sechs Prozent scheint Unklarheit darüber zu bestehen, was sich hinter Web 2.0 genau verbirgt. Mit der Aufgabe konfrontiert, Aussagen zu Web 2.0 als richtig oder falsch einzustufen, konnte rund ein Viertel der Befragten diese Aussagen nicht kategorisieren. „Unsere Umfrage zeigt, dass Web 2.0 in der Gruppe der 16- bis 30-Jährigen durchaus eine Rolle spielt, die Bedeutung in der Gesamtbevölkerung aber noch sehr gering ist“, erklärt Sandra Backhaus, geschäftsführende Gesellschafterin ZPR.

Für die Erhebung befragte das Institut Academic Data in Essen 1008 Verbraucher im Alter von 16 bis 65 Jahren.

www.z-pr.de

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