Suche

Anzeige

Das musikalische Facebook – Myspace erfindet sich neu

Es wirkt wie eine Mischung aus Pinterest und Facebook: Myspace startet einen Comeback-Versuch. Mit einem Video kündigt das Netzwerk einen Neustart an. Das Design ist vielversprechend, die Erwartungen sind hoch. Laut eigener Aussage will Myspace die größte Musikcommunity der Welt werden.

Anzeige

Von Anne-Kathrin Keller

Einst war Myspace das erfolgreichste soziale Netzwerk der Welt. Zu Höchstzeiten hatte die Plattform, die in erster Linie Bands und Fans zusammengebracht hat, 267.794.915 Mitglieder. Aber das war vor Facebooks Siegeszug. Myspace verlor fast alle Nutzer und Werbekunden an Zuckerberg. Jetzt greift das Musiknetzwerk wieder an.

Zugpferd des Comebacks ist Mitbesitzer Justin Timberlake. In einem Werbevideo zeigt das Unternehmen das neue Design. Der Auftritt erinnert an eine Mischung aus Pinterest und Facebook, alles im Stile der Metro-Oberfläche von Microsoft. So scrollt der Nutzer horizontal über das Interface.

Musiker weiterhin im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt des sozialen Netzwerkes steht weiterhin die Musik. Allerdings wurde das Konzept überarbeitet. Die neue Version der Community soll ein Platz für Künstler – egal, ob Musiker, Fotografen, Filmemacher oder Designer – und ihre Fans sein. Das Netzwerk gibt den Musikern ein Analysetool zur Hand, das genau zeigt, wo auf der Welt Fans auf Postings reagieren. So können Künstler ihre einflussreichsten Fans ermitteln.

Im Vordergrund stehen Playlist- und Streaming-Funktionen für den Musikbereich und Fotosharing-Funktionen für Fotografen. Die zwei wichtigsten Köpfe hinter Myspace sind Chris und Tim Vanderhook mit ihrer Firma Specific Media Myspace. Prominenter Werbetreiber ist Justin Timberlake, der durch das Promovideo führt. Angeblich hält er einen 35-Millionen-Dollar-Anteil an Myspace.

Voranmeldung läuft

Ob das neue Myspace wieder an alte Erfolge anknüpfen und vor allem Facebook das Leben schwer machen kann, wird sich zeigen. Myspace hat bittere Jahre des Abschwungs hinter sich: Nachdem Medienmogul Rupert Murdoch das soziale Netzwerk im Jahr 2005 für rund 600 Millionen US-Dollar kaufte, ging es bergab. 2011 trennte sich Murdoch von Myspace für magere 35 Millionen Dollar.

Dennoch: Das Netzwerk ist nach wie vor beliebt bei Musikern. Auch das starke Commitment von einem Star wie Justin Timberlake könnte die Entwicklung beflügeln. Das Unternehmen gibt sich selbstbewusst: Man wolle schon bald wieder die größte Musikcommunity der Welt sein. Noch ist unklar, wann das Comeback startet. Unter new.myspace.com können sich potenzielle Nutzer bereits registrieren. Sobald das Netzwerk startet, bekommt man durch die Voranmeldung eine Einladung zugeschickt.

Das neue Myspace – das Video zum neuen Auftritt: http://vimeo.com/50071857#

Kommunikation

Wie Kylie Jenner mit Influencer Marketing in eigener Sache zur jüngsten Milliardärin der Welt wurde

Was haben Jeff Bezos, Mark Zuckerberg, Warren Buffett und Kylie Jenner gemeinsam? Sie alle sind Milliardäre! Tatsächlich: Seit gestern führt das Forbes Magazine auch die jüngste der Kardashian-Schwestern unter den vermögendsten Menschen der Welt. Gelungen ist der erst 21-Jährigen der Aufstieg nach dem Lehrbuch des Influencer Marketings: Jenner nutzte ihre enorme Instagram-Präsenz, um die Kosmetik-Marke Kylie Cosmetics zu pushen. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Pro & Contra: Diskutiert doch mal … Werbung mit Influencern

In unserer neuen Rubrik „Diskutiert doch mal“, die jeden Monat in unserem Magazon…

Urteil gegen Influencerin Pamela Reif: „Geschäftsmodell basiert darauf, privat und geschäftlich zu vermischen“

Die Instagram-Influencerin Pamela Reif hat vor dem Landgericht Karlsruhe einen Prozess wegen Schleichwerbung…

Digitale Kreation und die Zukunft der Agenturen: „Wer nicht weiß, was richtig ist, kann nichts falsch machen“

Am 11. April werden in Berlin zum fünften Mal die Deutschen Digital Awards…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige