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Das Jacquard -Projekt: So will Google Kleidung und Technik vereinen

Selbst in Kleidung baut Google Sensoren ein

Google ATAP ist eine Abteilung bei Google, die sich mit Zukunftstechnologien auseinandersetzt. So auch mit ihrem "Project Jacquard", bei dem man Technologie und Kleidung vereinen will. Die Idee ist nicht ganz neu, erhielt aber auf der Google I/O eine große Bühne

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Jacquard -Projekt ist ein neues System für die Weberei-Technologie, bei der Gewebe in Alltagsgegenstände verwandelt und Kleidung zur interaktiven Oberfläche wird. Googles neues Projekt ermöglicht es Designern und Entwicklern berührungsempfindliche Textilien zu designen. Dabei werden Sensoren direkt in die Kleidung implementiert und zu einer Art „intelligenter Textilie“ – die so in den Alltag integriert werden soll. Ein Beispiel: Mit einem Wischen über den Jackenärmel lässt sich dann ein Anruf entgegennehmen oder auslösen.

Entwicklungen mit Textilfabrikanten aus Asien

Googles ATAP-Entwickler, unter der Leitung von Google-Forscher Ivan Poupyrev, haben sich mit Textilspezialisten in Asien zusammengetan, um die neue Technik zu entwickeln. Sie erfanden eine Methode, um elektrisch leitendes Garn in Kleidungsstoffe einzuarbeiten. Die ersten Versuche scheiterten, waren unbequem und funktionierten nicht einwandfrei. Schließlich musste das Garn, samt Anschlüssen in ein Kleidungstück eingenäht werden.

In den Stoff werden Metallfäden eingewebt, die als Sensoren fungieren und die Bewegung eurer Finger an miniaturisierte Chips weiterleiten. Google und Levi’s wollen im kommenden Jahr die ersten Produkte auf den Markt bringen. Der Jeans-Hersteller soll Wege finden, das Project Jacquard in seinen Textilien zu verwenden um aus der Idee auch ein kommerzielles Produkt zu stricken.

Google entwickelt den „ganz heißen Scheiß“

Regina Dugan leitet die Google Advanced Technology and Projects Group (ATAP), die als geheime interne Forschungsabteilung des Konzerns Google agiert. Sie sparte nach dem Vortrag auf der Google I/O nicht mit Lob für ihre Mitarbeiter. ATAP habe sich innerhalb Googles den Geist eines Start-up bewahrt, schwärmte sie und beendete ihren Vortrag mit: „Wir sind eine kleine Piratentruppe, die versucht, heißen Scheiß zu machen“.

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