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Das Internet wird in steigendem Maße genutzt

Der Onliner-Anteil in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 69,1 Prozent gestiegen und weist damit laut „(N)Onliner-Atlas 2009“ die zweithöchste Steigerungsrate der letzten sechs Jahre auf. Gleichzeitig sank der Offliner-Anteil nach der Studie, die TNS Infratest bereits zum neunten Mal für die Initiative D21 durchführte, um 3,3 Prozentpunkte auf 26,6 Prozent.

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Mit mehr als 30 000 Interviews dokumentiere der diesjährige (N)Onliner-Atlas Strukturen der Nutzung und Nichtnutzung nach Kriterien wie Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildungsstand oder Beschäftigung. „Internetkenntnisse sind wichtig für den Standort Deutschland und für die Menschen. Der kompetente Umgang mit dem Internet wird immer mehr zur Voraussetzung für Chancengleichheit im Beruf und im Leben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unternimmt daher einiges, um die Zahl der Onliner zu erhöhen“, sagt Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Dies betreffe den Ausbau der notwendigen Infrastruktur ebenso wie spezielle Fördermaßnahmen zur Verbesserung der Online-Nutzung. Zum Beispiel sei kürzlich die Initiative „Internet erfahren“ gestartet worden.

Im Bundesländerranking hätten die Stadtstaaten die Nase vorn und seien vollständig unter den Top 5 vertreten. Spitzenreiter sei mit einem Internetnutzeranteil von 74,2 Prozent Bremen, gefolgt von Berlin mit 73,3 Prozent, Baden-Württemberg mit 72,6 Prozent, Hamburg mit 72,3 Prozent und dem Saarland mit 63 Prozent. Vorhanden sei auch ein Stadt-Land-Gefälle, denn in Ballungsräumen mit 500 000 Einwohnern und mehr seien bereits 72,4 Prozent der Bevölkerung online. In Orten mit weniger als 5000 Einwohnern gelte dies für 63,9 Prozent. Die Zahlen der Onliner in den verschiedenen Altersgruppen würden einen allgemeinen Aufwärtstrend zeigen. So läge der Anteil der Internetnutzer bei den unter 50-Jährigen inzwischen durchweg bei mehr als 80 Prozent. Den größten Zuwachs könne allerdings die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen verbuchen, bei denen der Anteil der Internetnutzer auf 48,5 Prozent stieg. Nach wie vor nicht erreicht würde jedoch die Generation 70plus.

Der mit Abstand am meisten genutzte Weg ins Internet sei mit einem Anteil von 61,5 Prozent der Zugang über „DSL“. Danach folgten mit 13,9 Prozent „ISDN“ und mit 9,6 Prozent „Modem“ (analog). Ein deutliches Wachstum auf 4,7 Prozent habe auch die Zugangsart „Kabel“ erlebt und selbst der mobile Internetzugang als Hauptzugangsart zu Hause vereine 1,7 Prozent auf sich. „Neben den DSL-Anbietern haben nun auch die Kabel- und Mobilfunkanbieter ihre Möglichkeiten in der Breitbandnutzung erkannt und die Angebote hierfür weiter ausgebaut. An den steigenden Zahlen lässt sich ablesen, dass dies gut von den Verbrauchern angenommen wird“, sagt Robert A. Wieland, Mitglied des Gesamtvorstandes der Initiative D21 und Geschäftsführer der TNS Infratest GmbH.

www.nonliner-atlas.de

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