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Das Ende einer Traditionsmarke, das Ende der vier Ps – und das Ende von Fakenews?

Diese erste Woche in 2017 war ganz und gar nicht ruhig. Kaiser's Tengelmann ist nun Geschichte, das Marketing verändert sich rasant, die Regierung will Fakenews nicht mehr tolerieren und Trump hat wohl doch Einfluss auf US-Unternehmen

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Das Goodbye der Woche: Kaiser’s

Streiten sich zwei Unternehmen um ein anderes: Edeka und Rewe wollen Kaiser’s Tengelmann übernehmen. Doch wer kriegt nun welche Filiale? Das leidige Thema der Übernahme zog sich gut zwei Jahre hin. Der 1. Januar markiert nun das Ende des traditionsreichen Handelshauses Kaiser´s Tengelmann. Denn die rund 400 verbliebenen Filialen sind nun offiziell samt Konzernzentrale, Fleischwerken und Logistik von Edeka übernommen worden. Bis Ende März wird Edeka dann schrittweise über 60 Filialen, vor allem in Berlin, an den Konkurrenten Rewe weiterreichen. Das Ringen der beiden Supermarktketten um die Kaiser´s Filialen war geplagt von zahlreichen Auseinandersetzungen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier nach.

Der Wandel der Woche: Vier Ps und vier Ms

Marketingurgestein Al Ries hat in den USA eine Ablösung der „vier Ps“ gefordert und damit eine Kontroverse über die Zukunft des Marketingmixes ausgelöst.  Für ihn stehen massive Veränderungen in der Welt des Marketings an, die eine viel stärkere strategische Einbindung des Marketings erfordert. Denn:

1. Die Anzahl der Marken, die um einen Platz in der Wahrnehmung der Verbraucher kämpfen, hat sich massiv erhöht. So gibt es in Deutschland pro Jahr circa 45 000 Markenregistrierungen, in den USA etwa 250 000.

2. Gleichzeitig stieg und steigt das Werbevolumen. Es wird immer teurer und komplizierter, die angestrebten Zielgruppen wirklich zu erreichen.

3. Die Globalisierung erfordert vom Marketing, noch strategischer und internationaler zu denken, egal ob die eigene Marke selbst international tätig ist oder nicht.

4. Das Internet als Medium und Geschäftsmodell verändert nicht nur die Welt der Kommunikation, sondern verlangt auch, neu über bestehende Geschäftsmodelle nachzudenken. Damit werden die Herausforderungen für das Marketing strategisch und operativ zunehmend größer.

Wenn das Marketing in Zukunft wieder an strategischer Bedeutung gewinnen möchte, reicht es nicht aus, dass man versucht, wieder die Kontrolle über alle vier oder sogar sieben Ps zu erlangen. Dieser Zug ist abgefahren, so Ries. Mehr zum Thema finden Sie hier.

Das Thema der Woche: Fakenews

Kaum hat das Jahr begonnen, da meldet sich Innenminister Thomas de Maizière mit einem warnenden Appell an die sozialen Netzwerke zu einer Frage zu Wort, die ihm eigentlich niemand gestellt hatte. „Offensichtliche Falschmeldungen können strafbar sein – dem muss nachgegangen werden“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zu diesem Thema äußerte sich dann auch Dieter Sarreither, neun Monate vor der Wahl in Deutschland. Somit greift der Chef des Statistischen Bundesamtes und damit ein Mathematiker und Beamter in die Debatte ein, unterstreicht die Entschlossenheit von Regierung und etablierter Politik in der Auseinandersetzung mit Facebook und Co. – „die Bürger und die Medien“, so Sarreither, „müssen in diesem Wahlkampf besonders sensibel auf Nachrichten reagieren. Sie müssen wissen, dass es Versuche gibt, sie zu manipulieren.“ Das klingt fast so, als habe es vorher keine Wahlpropaganda oder politische Instrumentalisierung fragwürdiger „Wahrheiten“ gegeben, keine manipulierten oder verdrehten Statistiken. Ausführlich zum Thema schreibt Georg Altrogge bei meedia.

Der Druck der Woche: Donald Trump

Wenn Donald Trump Druck macht, kuschen selbst die mächtigsten Unternehmen. So zumindest der Eindruck: der Immobilienmogul will, dass US-Firmen in der traditionell marktliberalen US-Wirtschaft künftig nach seinem Willen agieren. Und das bedeutet: In den USAproduzieren.  Trump ging zum Beispiel Autobauer GM bei Twitter an und drohte mit hohen Einfuhrzöllen für Autos. Denn GM fertigt beim Niedriglohn-Nachbarland Mexiko. Kurz darauf gab Ford überraschend bekannt, Pläne für ein Werk in Mexiko zu beerdigen. Hat da Trump vielleicht doch Einfluss auf die US-Wirtschaft und ihre Unternehmen? Mehr dazu finden Sie bei der Wirtschaftswoche.

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