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Das EM-Fieber der Deutschen: Der heimische Fernseher bleibt der Favorit

Die meisten Fans schauen nicht alleine sondern in Gruppen

In neun Tagen beginnt in Frankreich das Fußball-Ereignis des Sommers. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Während sich die deutsche Elf in Ascona warmläuft, bringen sich die Fans zuhause in Stellung. Doch wer schaut wo und wie? Und wie viele EM-Spiele werden überhaupt geschaut? Ein Überblick

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Fast 6 Millionen (8 Prozent der über 14-Jährigen) wollen Wohnung, Garten oder Auto mit der Nationalflagge schmücken. Doppelt so viele informieren sich bereits in den Sportmedien oder stocken ihre Bier- und Grillvorräte auf. Auch Trikots und Panini-Sticker werden fleißig gekauft. Dies sind nur einige Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag von Zattoo.

Die EM vereint die Nation vor dem Fernseher

Über Jogis Aufstellung mögen die Meinungen auseinandergehen, das Fernsehprogramm zur EM steht für die Mehrheit fest. Fast sieben von zehn Befragten wollen die Spiele live im TV schauen. Eine Männerdomäne sind diese Fußballturniere dabei schon lange nicht mehr: Auch 64 Prozent der befragten Frauen wollen vor den Bildschirmen mitfiebern. Die größten Fans sitzen in den klassischen Fußball-Hochburgen Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Berlin und Hessen. Deutlich geringer ist die Begeisterung in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Eigenes Sofa attraktiver als Public Viewing

Obwohl Live-Übertragungen in der Kneipe oder auf öffentlichen Plätzen immer beliebter werden, bleibt das heimische Fernsehgerät der Favorit in der Zuschauergunst. Deshalb gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, die deutsche Elf vom eigenen TV-Sessel aus anfeuern zu wollen – bevorzugt in Gesellschaft. Schließlich ist Fußball ein Mannschaftssport und für viele Zuschauer ein Gemeinschaftserlebnis. Den Fußballabend genießen sie daher am liebsten im Familien- oder Freundeskreis (59 Prozent), etwas seltener möchten sie die Begegnungen der Teams lieber allein sehen (51 Prozent). Unter Gleichgesinnten beim Public Viewing zu hoffen, feiern oder zu leiden, hat sich etwa jeder Vierte vorgenommen.

„Ein Sommerloch müssen TV-Streaming-Anbieter in diesem Jahr sicher nicht befürchten, vielmehr rechnen wir an einzelnen Tagen mit einem Vielfachen der bei uns sonst üblichen Nutzerzahlen“, freut sich Jörg Meyer, Chief Officer Content und Consumer bei Zattoo, bereits auf die EM in Frankreich.

EM-Fans haben bestimmte Spiele auf dem Schirm

ARD, ZDF und Sat.1 übertragen alle 51 Spiele der EURO 2016. Vor allem die Begegnungen der Nationalmannschaft stehen dabei im Fokus des Interesses: 63 Prozent der Fußballfans wollen die Spiele von Schweinsteiger, Götze und Co. sehen. Rund ein Drittel konzentriert sich auf die Entscheidungen der Finalrunden.

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