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Danone und Carat einigen sich

Heute haben Danone und Carat in einer knappen Pressenotiz bekannt gegeben, dass die zwischen beiden Unternehmen anhängigen Rechtsstreitigkeiten einvernehmlich beigelegt wurden. Danone hatte auf genauen Einblick in Unterlagen der Aegis-Media-Tochter Carat geklagt. Im Dezember hatte das Oberlandesgericht München dann die Auffassung des Werbekunden Danone bestätigt, wonach alle von den Medien gewährten Rabatte offenzulegen und auf Basis des Betreuungsvertrages von der Mediaagentur an den Kunden weiterzugeben sind.

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Über Details zur Einigung möchte man weder in München noch in Wiesbaden etwas sagen. Klar ist damit aber, dass ein möglicherweise länger andauernder Rechtsstreit jetzt rasch beendet wurde.

Auf 26 Seiten hatte das Oberlandesgericht München bereits in zweiter Instanz im Freispot-Streit zwischen Danone und Carat geurteilt.
Darin hatte der 7. Senat den Anspruch von Danone auf genauen Einblick in Unterlagen der Aegis-Media-Tochter Carat bekräftigt. Danone hatte demnach Anspruch auf vollständige Auskunft aller erhaltenen Rabatte, Naturalrabatte, Agenturvergütungen, Rückvergütungen, Kickbacks und sonstigen geldwerten Vorteile, die Carat in den Jahren 2003 bis 2005 von den Medien erhalten hat.

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