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Crowdfunding für Griechenland, Trauminseln von Tchibo und Apple gegen Spotify

Diese Woche geht es um Tchibo-Reisen, Apple Music, ein witziges Carlsberg-Video und natürlich Griechenland

Der Streit zwischen Griechenland und der Eurozone bleibt ein Krimi. 1,6 Milliarden Euro fehlen den Griechen derzeit. Die will jetzt ein Londoner per Crowdfunding für das verschuldete Land sammeln. Bei Tchibo kann man stattdessen Geld in eine eigene Trauminsel investieren und Apple bietet Spotify die Stirn.

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Die Aktion der Woche: Sammelspende für Griechenland

Auf Crowdfunding-Webseiten wurde schon für viel Kurioses gesammelt. Zum Beispiel hat sich ein Amerikaner die Zutaten für einen Kartoffelsalat von fremden Menschen finanzieren lassen – und lag mit 55.000 Dollar weit über seinem Ziel von etwa 10 Dollar. Jetzt aber will ein 29-Jähriger aus London über die Plattform Indiegogo die Griechenland-Rettung selbst in die Hand nehmen. Dort will er 1,6 Milliarden Euro zusammenbekommen, damit die Regierung um Alexis Tsipras die längst überfällige Rate an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen kann. „Diese ganze Unruhe über Griechenland wird langweilig. (…) Warum bringen wir, das Volk, das nicht einfach in Ordnung?“ Europäische Nächstenliebe von der Insel, die über einen Brexit entscheiden will.

Als Anreiz für Spenden stellt der Initiator Thom Feeney kleine Belohnungen in Aussicht: Für 3 Euro gibt es eine von 503 Millionen Postkarten vom griechischen Premierminister, für die doppelte Summe einen frischen griechischen Salat mit Oliven und Feta. Eine Flasche Ouzo erhalten Menschen, die einen Zehner überweisen, für 5.000 Euro darf der Spender zwei Wochen All-Inclusive-Urlaub in Athen machen. Wer sich einen sehr tiefen Griff ins Portemonnaie leisten kann, erhält für eine Million Euro alle Belohnungen – und die Dankbarkeit des europäischen und griechischen Volkes. Die ganze Geschichte hat „Handelsblatt Online“ aufgeschrieben.

Das Angebot der Woche: Tchibo verkauft Trauminseln

Dass Tchibo schon lange nicht mehr nur für seinen Kaffee berühmt ist, sondern seine Verkaufsregale mit Bettwäsche, Sportausrüstungen und Bekleidung füllt, ist hinreichend bekannt. Doch mit einem besonderen Angebot will der Kaffeeröster nun Kunden den Traum von der eigenen Insel erfüllen. Fünf Wochen lang stehen sieben exklusive Privatinseln zum Verkauf, die Preise liegen zwischen 60.000 und 999.000 Euro. Die günstigste Insel liegt an der kanadischen Atlantikküste, die teuerste im Südpazifik. Und in zwei einfachen Schritten sollen Interessenten an ihr persönliches Eiland kommen: Kostenlose Informationen über das Internet anfordern, danach lädt der Vertragspartner Vladi Private Islands zu einer Besichtigungsreise ein und klärt alle Details zum Kauf. Da muss scheinbar nur der Geldbeutel mitmachen.

Der Start der Woche: Apple startet Musikdienst

In der vergangenen Woche noch hatte sich Superstar Taylor Swift mit Apple angelegt – und den Riesenkonzern mit einem Brief vor dem Start seines Musikdienstes in die Knie gezwungen. Seit Anfang der Woche ist die Kampfansage gegen Konkurrenten wie Deezer und Spotify namens Apple Music nun auf dem Markt und lockt mit einem kostenlosen Test-Abo seine 800 Millionen Kunden – so viele Menschen sind Kunden bei dem Konzern aus Cupertino. Spotify hat derzeit 60 Millionen aktive Nutzer, von denen nur etwa jeder Vierte die Premiumversion nutzt. Und gerade diese haben die Stockholmer ordentlich verärgert, indem sie scheinbar an einem möglichen Wechsel zur Konkurrenz gehindert wurden. Denn seit dem Start von Apple Music soll das kostenpflichtige Abo nicht mehr zu kündigen sein. Der Button zur Kündigung des Dienstes ist verschwunden. Wie sich auf Twitter Luft verschafft wurde und was hinter dem mysteriösen Button-Verlust steckt, hat „Meedia“ aufgeschrieben.

Das Foto der Woche: Der Terminator bekennt Farbe

Während in Deutschland noch immer debattiert wird, hat der Oberste Gerichtshof in den USA die landesweite Legalisierung der Homo- Ehe beschlossen. Und ein Großteil der Welt feiert diese Entscheidung. In den sozialen Netzwerken drücken Millionen Menschen ihre Solidarität aus, indem sie ihre Profilbilder in Regenborgenfarben tauchen. Auch viele Promis sind unter ihnen, selbst der „Terminator“ alias Arnold Schwarzenegger macht bei dem Trend mit – und sorgt damit für mächtig Gesprächsstoff. Nicht unbedingt mit seinem Foto, sondern vielmehr mit einer Reaktion auf einen Post darunter. „Was stimmt nicht mit dir, Arnie?“, schrieb ein Nutzer darunter und kündigte an, die Seite des Schauspielers „entliken“ zu wollen. Wie reagiert der coole Österreicher und Ex-Gouverneur von Kalifornien? Mit einem einfachen „Hasta la vista“. Die ganze Geschichte gibt es bei „Handelsblatt Online“.

Das Video der Woche: Carlsbergs Friseursalon

Die Brauerei Carlsberg will in Sachen Schönheit auffahren. Erst kürzlich berichtete „Handelsblatt Online“, dass die Dänen mit Shampoo und Duschgels an den Markt gehen wollen. Bier und Beauty sind und machen sexy. Das zeigt auch dieses Video.

Die Meldung der Woche: Schneechaos im Juli?

Lange haben wir auf ihn gewartet: Den Sommer. Und als er nun endlich da ist, versendet der Deutsche Wetterdienst eine ziemlich schräge Unwetterwarnung über den Newsletter.

Schneeverwehungen in ganz Deutschland? Bei über 30 Grad? Manche Menschen hätten sich über die Abkühlung gefreut, wie „Handelsblatt Online“ berichtet. Doch Fehlalarm. Eine interne Testmail war versehentlich versendet worden. Doch der DWD nahm es mit Humor.

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