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Crossmedial aufgestellte Zeitschriftenverlage werden überdurchschnittlich profitieren

Nach einer gemeinsamen Studie des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Boston Consulting Group (BCG) gehen mehr als zwei Drittel der befragten Verlage davon aus, dass die Talsohle der Werbekrise erreicht ist. Ein Drittel schätzt, dass es ab 2004 wieder aufwärts gehen wird.

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Neben Printwerbung, die wieder an Fahrt gewinnt, wird das Wachstum auch von steigenden Onlineumsätzen getrieben. Der Printbereich bleibe aber weiterhin der größte Umsatzträger. Onlineumsätze tragen heute mit rund drei Prozent zu den Umsätzen der Zeitschriftenverlage bei. Zwar arbeiteten erst 16 Prozent aller untersuchten Websites profitabel, doch schon 2004 sollen es nach der Studie 50 Prozent sein. 2008 wollen etwa 90 Prozent aller Auftritte schwarze Zahlen schreiben.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzten die Verlage auf verschiedene Ertragsquellen. Bei den Publikumszeitschriften erwarten VDZ und BCG, dass im Jahr 2008 die Online-Werbeeinnahmen etwa 60 Prozent der Onlineumsätze ausmachen werden. Wobei die Umsätze mit Paid Content und Paid Services sowie Printabonnementvermittlung und Onlineshops überdurchschnittlich zunehmen werden. Bei den Fachzeitschriften sollen im Jahr 2008 rund 45 Prozent der Onlineumsätze aus Paid Content und Content Syndication stammen.

Ein hohes Wachstumspotenzial sagt die Studie Crossmedia-Angeboten voraus. Heute sind zwar noch weniger als ein Prozent der Umsätze der Zeitschriftenverlage crossmedial, aber zukünftig würde etwa ein Drittel aller Onlinekampagnen crossmedial eingebunden sein. Die Onlinewerbung wird im Jahr 2008 etwa 13 Prozent der Nettowerbeumsätze ausmachen. Dieses Zusatzpotential kann von solchen Verlagshäusern ausgeschöpft werden, welche sich bereits heute effizient crossmedial aufgestellt haben.

Die Studie „Das Medienhaus der Zukunft – Print-Online Effizienz, Online Erträge und Crossmedia“ kann ab sofort kostenpflichtig unter www.vdz.de/medienhaus bestellt werden.

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