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Corporate-Coup bei Gruner + Jahr: Territory übernimmt Digitalagentur webguerillas

Territory-Führungstrio: CEO Soheil Dastyari, Stefan Postler (Ex-GF Medienfabrik) und Sandra Harzer-Kux (v.li.)

Gruner + Jahrs Corporate-Riese Territory übernimmt die Digitalagentur webguerillas. Damit schließt Territory eine strategisch wichtige Lücke und kann im Digitalgeschäft künftig auf Augenhöhe mit Konkurrenten wie C3 agieren.

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Die webguerillas gehören mit 160 Mitarbeitern und einem Umsatz von 18 Millionen Euro zu den größten inhabergeführten Agenturen Deutschlands. Die im Jahr 2000 gegründete Agentur gilt als Spezialist für Mobile-, Social-Media-, Influencer- und Alternative Marketing. An den Standorten München, Berlin, Hamburg und Köln betreut sie Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Mondelez, Hornbach, Google und Saturn. Geführt wird die Agentur, die künftig unter dem Namen Territory webguerillas firmiert, auch weiterhin von dem Managementteam um David Eicher, Martin Wittmann und Ares Georgoulas, wie G+J am Sonntagmittag bekannt gab.

„Die webguerillas sind für uns in puncto Unternehmenskultur, Digital- und Social-Media-Kompetenz sowie kreativen Verständnisses die ideale Ergänzung“, so Soheil Dastyari, CEO von Territory. „Mit ihnen wollen wir uns auf dem digitalen Feld weiter verstärken und erneut unser Versprechen bestätigen, das umfangreichste Leistungsportfolio im Bereich Content Communication aus einer Hand anzubieten. Denn moderne Markenkommunikation muss ganzheitlich funktionieren.“

„Territory ist für uns der perfekte Match“, so David Eicher, Geschäftsführer der webguerillas. „Als Teil von Territory haben wir die Chance, webguerillas weiter nach vorne zu bringen: sowohl was unserLeistungsportfolio anbelangt wie auch das Angebot für unsere Mitarbeiter. Durch das internationale Netzwerk und die unterschiedlichen Geschäftsfelder von Territory erweitern wir zudem unser kreatives und kaufmännisches Spielfeld.“

Über den Kaufpreis und weitere vertragliche Vereinbarungen wurde Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition ist abhängig von der Zustimmung der Kartellbehörden.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf meedia.de.

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