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21.05.2012 Marketer blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft Der Blick in die aktuellen Geschäftszahlen stimmt Marketer zufrieden. 44 Prozent antworten auf die Frage nach der derzeitigen Geschäftslage ihrer Unternehmen mit gut, weitere 13 Prozent mit sehr gut. Vorsichtiger ist die Einschätzung allerdings mit Blick auf die nächsten sechs Monate. So prognostizieren 42 Prozent die eigene Geschäftsentwicklung in dieser Zeit mit „gleich bleibend“ und immerhin noch 38 Prozent mit „günstiger“. Dem gegenüber steht die Meinung von 55 Prozent, dass die Marketing-Ausgaben der Auftraggeber beziehungsweise des eigenen Unternehmens gleich bleiben und noch 32 Prozent gehen von einer Steigerung aus. Auf Basis dieser Zahlen erreicht der Gesamt-Index des Deutschen Marketing-Barometers, ermittelt vom Deutschen Marketing-Verband, für das erste Quartal 2012 einen Wert von 23. mehr
18.05.2012 Gemeinsame Projekte von Händlern und Herstellern erhöhen den Umsatz Gemeinsame Sortimentsgestaltung, Produktverköstigungen in Supermärkten und Verbesserungen in der Lieferkette: Die Zusammenarbeit von Konsumgüterherstellern und Händlern hat sich in Europa intensiviert. Zwei Drittel der Händler und über die Hälfte der Hersteller führen umfangreiche gemeinsame Projekte durch, und 60 Prozent der Unternehmen erreichen dadurch Umsatzsteigerungen und Kostenreduktionen. Besonders die Zusammenarbeit an Vertriebs- und Sortimentsthemen wie Promotionen und Warengruppenmanagement kurbeln sowohl den Verkauf als auch die Profitabilität an. Belegt wird dies durch eine Umfrage von ECR Europe, einem Verband von Händlern und Herstellern. Gemeinsam mit der Unternehmensberatung McKinsey & Company befragte die Non-Profit-Organisation mehr als 140 führende Händler und Konsumgüterproduzenten aus 13 europäischen Ländern. mehr
16.05.2012 Markenhersteller verzichten auf Online-Direktvertrieb und damit auf Umsatz Konsumenten in Deutschland erwarten von Markenherstellern, dass diese ihre Produkte auch über einen Onlineshop vertreiben – vor allem Unter-30-Jährige sind von der fehlenden Möglichkeit des Onlinekaufs irritiert. Die Auswertung der Internetseiten von 200 in Deutschland führenden Markenherstellern durch die Unternehmensberatung Droege Group ergab jedoch, dass fast 60 Prozent von ihnen noch nicht über einen Online-Direktvertrieb verfügen. Die Ausprägung des E-Commerce ist dabei stark branchenabhängig: Möbelanbieter sind nur zu fünf Prozent im Online-Direktvertrieb aktiv, Bekleidungshersteller dagegen zu 86 Prozent. mehr
11.05.2012 Nur zehn Prozent der Unternehmen steigern mit Social Media ihr Ergebnis Social Media messen 70 Prozent der großen und mittleren Unternehmen in Deutschland eine hohe strategische Bedeutung bei. Von einem gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Kommunikationsmedien sind die Unternehmen hierzulande allerdings noch entfernt: Gerade einmal 27 Prozent der Firmen erreichen ihre selbst gesteckten Ziele rund um Facebook, Pinterest und Twitter – und nur knapp zehn Prozent glauben, mit ihren Social-Media-Aktivitäten ihr Ergebnis zu steigern. Analysiert wurde die Nutzung sozialer Medien aus Unternehmenssicht von dem Beratungshaus McKinsey & Company. Grundlage der Studie „Turning buzz into gold“ sind Befragungen der 200 größten deutschen Unternehmen. mehr
10.05.2012 Mobile bleibt die am stärksten wachsende Mediengattung Der deutsche Markt für Mobile Advertising erzielt mit knapp 2 000 Werbekampagnen einen neuen Spitzenwert für das Berichtsjahr 2011. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem deutlichen Wachstum von über 62 Prozent. Die Anzahl der Unternehmen, die Kampagnen für mobile Endgeräte schalten, wächst um gut 45 Prozent auf insgesamt 359 Unternehmen. Ermittelt wurden diese Zahlen von der Unit Mobile Advertising der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) im Rahmen einer Erhebung. mehr
09.05.2012 Einwilligung des Kunden muss auch für Zufriedenheitsabfrage vorliegen Es ist eine häufige Praxis und dennoch eine rechtliche Gratwanderung: die telefonische Nachfrage eines Unternehmens bei einem Kunden, ob er oder sie mit der Leistung des Unternehmens zufrieden ist. Lässt sich das Unternehmen den späteren Zufriedenheitsanruf vom Kunden nicht freigeben, liegt ein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht nahe. Das Unternehmen muss mit Abmahnungen des Kunden rechnen, diese können auch von Wettbewerbsvereinen oder Verbraucherzentralen erhoben werden. mehr
04.05.2012 Energieversorger auf der Suche nach neuen Produkten und Vermarktungsstrategien Die Energiewende beflügelt das Marketing der deutschen Energieversorger. Neue Energiequellen wollen angezapft – aber auch neue Kundenbedürfnisse bedient werden. In ihrer aktuellen Titelstory analysiert die Marketingzeitschrift absatzwirtschaft, auf welche Trends die Branche beim E-Marketing setzt. Eines gilt für alle: Der Atomausstieg macht aus Marketingsicht niemandem Angst. „Die Energiewende birgt aus vertrieblicher Sicht mehr Chancen als Risiken“, versichert Uwe Fritz, Geschäftsführer der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Allerdings: Statt bloßer Versorger sind Problemlöser gefragt, die ihren Kunden Antworten auf Fragen zu dezentraler Energieversorgung, Energieeffizienz, intelligenter Energiesteuerung und Elektromobilität bieten. mehr
04.05.2012 Warum Kunden im Baumarkt nichts kaufen Verlässliche Fakten darüber, warum Einzelhandelskunden trotz fester Kaufabsicht nicht zugreifen, liefert ein neues Tool: der POS Agent. Damit bietet TÜV Saar Netresearch effektive Lösungsmöglichkeiten insbesondere für Baumärkte und Gartencenter an. Diese befinden sich oft unter einem Dach, aber die Gründe für Nichtkäufe sind äußerst verschieden. Vor allem die Branchenschwergewichte sind von einer hohen Nichtkäuferquote betroffen. Auf jeweils zweistellige Nichtkäuferquoten kommen die Baumarktketten Praktiker (13,7 Prozent), Toom (12,3 Prozent) und Obi (10,7 Prozent) – ein Anteil, der massiv den Umsatz drückt. mehr
03.05.2012 Puma könnte den BVB auch beim Fanartikel-Vertrieb in Polen unterstützen Am Samstag dieser Woche wird der Jubel der Fußballfans schwarz-gelb sein – Borussia Dortmund erhält erneut die Meisterschale des DFB. Seit dem 32. Spieltag vor knapp zwei Wochen ist klar, dass die Mannschaft um Trainer Jürgen Klopp in der aktuellen Saison nicht zu toppen ist. Schlagzeilen macht der BVB auch in Polen, schließlich haben die drei polnischen Nationalspieler Jakub Blaszczykowski, Robert Lewandowski und Lukasz Piszczek erheblichen Anteil am Erfolg des Teams. Sie sind noch mindestens ein Jahr, zum Teil auch vier Jahre vertraglich an den Verein gebunden, daher dürfte die Welle der Begeisterung polnischer Fans für den BVB weiterrollen. Hier steckt aus Sicht der Verantwortlichen des Unternehmens Borussia Dortmund einiges Potenzial für das Merchandising im Nachbarland. mehr
02.05.2012 Aktivisten und Ablehner: Verbrauchertypologie der Nachhaltigkeit Es gibt in Deutschland einen breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass nachhaltiges Verhalten notwendig ist. Was Nachhaltigkeit in der Praxis aber eigentlich bedeutet, ist dagegen nicht ganz so klar. Die meisten Konsumenten verbinden ökologische Themen mit positiven Aspekten wie energiesparendem Wirtschaften, Bio-Produkten, Klimaschutz und Abfallreduktion. Das Interesse an Nachhaltigkeit und nachhaltigen Initiativen ist dabei unter den Verbrauchern sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Marktforschungsberatung Mafowerk hat nun erstmalig für Deutschland vier verschiedene Verbrauchertypen in Bezug auf nachhaltige Einstellungen und Verhaltensweisen identifiziert. Als Basis diente das eigens entwickelte Barometer zur Messung der Nachhaltigkeitskompetenz von Unternehmen und Marken. mehr
27.04.2012 Marketing-Experten referieren in Berlin Die Neuauflage des Deutschen Marketing-Tages findet am 20. Juni 2012 von 14 bis 19 Uhr im Maybach-Center in der Mercedes-Welt Berlin statt. Der Deutsche Marketing-Verband (DMV) präsentiert kompaktes Know-how von Top-Referenten wie Hartmut Scheffler (TNS), Gregor Gründgens (Vodafone), Alexander Schlaubitz (Facebook) und Tanja Brinks vom Marketing-Preisträger Schüco. Des Weiteren wird der jährlich vom DMV ausgerufene Wissenschaftspreis 2012 an Dr. Anne Fries überreicht. mehr
27.04.2012 Testanfragen offenbaren mangelhafte Vertriebsprozesse in Speditionen In der Speditionsbranche ist es kaum möglich, sich über das Kernprodukt zu differenzieren. Die Dienstleistung der Spediteure ist aufgrund der Vielzahl an Anbietern austauschbar und somit ein Commodity-Produkt. Zusätzlich herrscht im fragmentierten Speditionsmarkt hoher Wettbewerbsdruck. Um diesen standzuhalten, bieten viele Spediteure zusätzliche Dienstleistungen an. So entwickeln sie sich zu breit aufgestellten Logistikdienstleistern. Die „Global Forwarding Mystery Shopping Study“ der Strategieberatung Simon, Kucher und Partners zeigt, dass sich Spediteure im reinen Verkaufsprozess noch deutlich verbessern können. Bei acht führenden Speditionen in neun unterschiedlichen Ländern wurden im Rahmen der Studie Testanfragen durchgeführt. Ergebnis: Über die Hälfte der Aktivitäten werden als mangelhaft bewertet. Bei vier von den sechs Aktivitäten ist in Sachen Differenzierung noch viel Luft nach oben. mehr
27.04.2012 Mit jedem Projekt verbessert Luxusinnenausstatter Metrica sein Prozessmanagement Aus einem Tischlerbetrieb nahe Münster, den Johann Dietrich Rincklake vor mehr als 300 Jahren gründete, ging im Jahr 1997 das auf luxuriösen Innenausbau spezialisierte Unternehmen Metrica Interior hervor. Wegen eines fehlenden Familiennachfolgers verkaufte Rincklake van Endert den westfälische Qualitätsanbieter vor fünf Jahren an einen neuen Gesellschafter aus der Schweiz. Metrica erzielt heute mit rund 300 Mitarbeitern bis zu 100 Millionen Euro Umsatz mit der Planung und Ausstattung in Privatjachten, -jets und -villen. Nur 40 bis 50 handverlesene Kunden mit exklusiven Wünschen und einem Platz im Ranking der Milliardäre und Millionäre betreut Metrica pro Jahr. CEO Bodo Kuhnhenn sprach mit absatzwirtschaft-Redakteur Thorsten Garber über Vorlieben, Trends und Gepflogenheiten bei einer Klientel, die fast alles besitzt. mehr
27.04.2012 Essen ist wie Mode Die Begeisterung für gute Ernährung steht immer in Verbindung mit der persönlichen Lebenseinstellung. Sushi demonstriert modernen Lifestyle, Hausmannskost archiviert Heimatgefühle.

von Sandra Fösken

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25.04.2012 Die Nationale Junioren-Tagung und das Solution Forum softwarebasiertes Marketing lassen sich jetzt auch unter die Lupe nehmen An der Marketingfront passiert dauernd etwas, wovon Sie sich im Handumdrehen mittels zwei neuer Bildergalerien unter absatzwirtschaft online überzeugen können. Angeführt wird die Rubrik derzeit von der 23. Nationalen Junioren-Tagung (NJT), die vom 15. bis 17. März in Aachen stattfand. Dabei diskutierten rund 170 Marketing-Junioren aus 26 deutschen Marketing-Clubs über Marketingkonzepte für Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Ebenso geschäftiges Treiben herrschte beim Solution Forum zum Thema software- und onlinebasiertes Marketing am 29. März 2012 in Frankfurt. Dort versammelten sich über 200 Marketingentscheider und Kommunikationsfachleute aus Unternehmen, um zu erfahren, wie sich das Onlinemarketing bis zum Jahr 2020 entwickelt. mehr
24.04.2012 Ist die Foodwatch-Kritik an Nestlé-Bildungsangeboten in Grundschulen berechtigt? Umgeht der Lebensmittelkonzern Nestlé den selbst auferlegten Verzicht auf Markenkommunikation in Grundschulen, wenn er Wettbewerbe zu gesunder Ernährung und Bildungsinitiativen an eben diesen Schulen unterstützt? „Ja“, sagt der Gründer und Geschäftsführer von Foodwatch, Thilo Bode, und wirft Nestlé genau dies in einem offenen Brief vor. „Nein“, entgegnet der Vorstandsvorsitzende der Nestlé Deutschland AG, Gerhard Berssenbrügge. Die Bildungsangebote würden von unabhängigen Partnern organisiert und seien frei von jeglicher Produkt- oder Markenwerbung. „Eine klare Beurteilung ist schwierig“, erklärt Prof. Dr. Hanna Schramm-Klein, Leiterin des Lehrstuhls für Marketing an der Universität Siegen. Die Unternehmen bewegten sich bei ihrem gesellschaftlichen Engagement auf einem schmalen Grat. mehr
23.04.2012 Die Zeit der Social-Media-Experimente ist vorbei „Die meisten deutschen Unternehmen haben verstanden, dass Social Media weit mehr als nur ein weiterer Werbekanal ist. Für die meisten Branchen ist daher die Zeit der Experimente mit Social Media vorbei“, sagt Patrick Wassel. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und hat mit seinen Kolleginnen und Kollegen dieses Gremiums zehn Thesen zur Zukunft dieser Kommunikationskanäle formuliert. Das Thesenpapier zeigt die wichtigsten Veränderungen für die Fachbereiche Marketing, PR, Vertrieb, Kundenservice und Personalmarketing auf. Den Experten zufolge ist für den Entwicklungsprozess eine maßgebliche Professionalisierung in den Unternehmen notwendig, um die die hohe Relevanz und Einflüsse von Social Media auf die Unternehmenskultur und die internen Prozesse anzupassen. mehr
19.04.2012 Pkw-Hersteller lösen Handelsunternehmen als werbestärkste Branche ab Der Bruttowerbemarkt in Deutschland ist laut Nielsen im ersten Quartal 2012 um 3,3 Prozent auf knapp sechs Milliarden Euro gewachsen. Nach einem verhaltenen Start im Januar (0,8 Prozent) trug vor allem der Februar mit einem Plus von fünf Prozent zum Wachstum bei. Bereinigt um den Sondereffekt des 29. Februar bleibt für den Monat unter dem Strich eine respektable Wachstumsrate von 4,8 Prozent. Auch im März lag der Werbemarkt mit 3,9 Prozent Wachstum signifikant über dem Quartalsdurchschnitt. Im Februar und März führten Etatsteigerungen im zweistelligen Millionenbereich bei den Unternehmen Unilever, der Telekom sowie bei McDonalds zu einer spürbaren Belebung. mehr
17.04.2012 West- und Südeuropäer sparen, Osteuropäer konsumieren Die aktuelle Wirtschaftslage stellt die Konsumlust der europäischen Mittelschicht auf eine Probe. Der Studie „Europa Konsumbarometer 2012“ zufolge – sie wurde von der Commerz Finanz GmbH erarbeitet und veröffentlicht – ist das Kaufverhalten der Verbraucher von Vorsicht begleitet. Mit 3,8 von zehn Punkten schätzen europäische Verbraucher im Durchschnitt die Gesamtsituation ihrer Länder negativ ein. In Deutschland (+ 0,4) und Rumänien (+ 0,7) ist die Stimmung zuversichtlicher: Hier ist die Bewertung im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insbesondere Deutsche zeigen großes Vertrauen in die Fähigkeiten des Staates, die Wirtschaftskrise bewältigen zu können. Sie vergeben 6,2 Punkte. Zufriedener sind die Europäer dagegen mit ihrer persönlichen Situation: Sie bewerten diese mit fünf von zehn Punkten. Auch die Bundesbürger sind mit ihrer persönlichen Situation zufrieden und vergeben im europäischen Vergleich die höchste Punktzahl (6,2). mehr
16.04.2012 Handel verliert Kundenfokus Den deutschen Retail Brands gelingt es nur bedingt, sich bei den Verbrauchern nachhaltig zu profilieren. Branchenübergreifend ist im Vergleich zu 2009 ein Abfall in der Markenstärke zu beobachten. Nur wenigen Unternehmen ist es gelungen, sich in den vergangenen zwei Jahren in der Wahrnehmung der Konsumenten zu verbessern. Insbesondere bei der Nutzenstiftung sowie der Klarheit der Retail Brands haben Deutschlands Händler teilweise deutlich verloren. Das ist das Ergebnis der Studie "Markenstärke des deutschen Handels 2012" von Batten & Company. mehr
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