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Teure Werbung statt Kundenkommunikation
Diese jahrelange Praxis will Facebook scheinbar verändern. Geoffrey Colon von der amerikanischen Werbeagentur Ogilvy fand heraus, dass Facebook Ende September den Softwarecode, der darüber entscheidet, welche Posts ein Nutzer wie lange in seinen Nachrichten findet, entscheidend geändert hat. In seinem Block schrieb er, dass durch die Änderung deutlich weniger Adressaten erreicht werden können. Bis zu 60 Prozent an Reichweite hätten Unternehmen verloren, berichtet das Handelsblatt.
Zur gleichen Zeit bietet Facebook sogenannte „Promoted Posts" an. Diese erscheinen deutlich prominenter und länger in der Timeline der Nutzer. Sie sind allerdings kostenpflichtig. Die Strategie führt dazu, dass Unternehmen gezwungen werden Anzeigen zu schalten und weniger mit ihren Fans kommunizieren, während Facebook daran Geld verdient. Experten fürchten, dass das dazu führt, dass sich immer mehr Unternehmen zurückziehen. General Motors hatte bereits im Mai Werbung bei dem Netzwerk eingestellt.
Wie Facebook mit seiner E-Commerce-Strategie Werbekunden verärgert – ist der erste Teil einer neuen E-Commerce-Reihe auf absatzwirtschaft.de. In den kommenden Wochen werden wir einmal wöchentlich die neuesten Entwicklungen und interessantesten Ansätze vorstellen.







