Social Media
Fans und Follower kaum im Dialog mit Banken
Laut Studie wird in zahllosen Finanzportalen und -foren rege über Themen wie Fonds oder Festgeldangebote diskutiert. Dort tummeln sich selbst ernannte Finanzexperten, die Ratschläge für die optimalen Anlagestrategien erteilen, genauso wie Laien, die sich nach einem kostenlosen Girokonto erkundigen. Social Media-Kanäle bieten Finanzinstituten die Gelegenheit, über offizielle Accounts an der Diskussion zu partizipieren und sich darüber hinaus mit einem überzeugenden Auftritt zu differenzieren. Bereits 14 Kreditinstitute unterhalten inzwischen einen deutschsprachigen Facebook-Account mit über tausend Fans. Konkurrenzloser Benchmark dabei ist die Kampagnenseite der Sparkasse „Giro sucht Hero“ mit knapp 100 000 Fans. Elf Banken betreiben Twitter-Accounts mit über tausend Followern, neun erreichten mindestens 10 000 Videoabrufe mit selbst eingestellten Youtube-Videos.
Im Vordergrund der Resonanzmessung sollte nach Überzeugung der Strategieberater jedoch nicht die Anzahl von Fans und Followern stehen, sondern deren Aktivität. Und diese sei dürftig! So erhalte eine Bank von weniger als jedem 25. Follower auf Twitter mindestens einmal einen sogenannten Retweet. Auch auf Facebook nehme nur eine verschwindende Minderheit der Fans jemals an der Kommunikation auf der Pinnwand teil. Der viel beschworene Dialog in sozialen Netzwerken finde auf Bankenseiten kaum statt. „Den meisten Banken fehlen relevante und differenzierende Themen, die den Nerv der User treffen“, erklärt Tobias Lampe, Projektleiter bei Keylens, die Zurückhaltung. Damit werde jedoch die Chance verpasst, sich im Social Web vom Wettbewerb abzuheben.
| Weiter zu Seite 2 von 2 | Alles zeigen |







NEU:


