„Wir bauen durch Service unsere Marktposition im Osten aus“
Herr Kulik, Sie verantworten als Vorstand das Vollsortiment-Geschäft in Zentral- und Osteuropa. Welche aktuellen Projekte beschäftigen Sie gerade besonders?
JANUSZ KULIK: Unser Ziel ist es, auch in den CEE-Ländern unter den Top-Frische-Supermärkten auf Nahversorger-Basis zu sein. Wir werden daher auch in Zukunft unsere europaweite Expansionsstrategie vorantreiben und vor allem durch konsequente weitere Anhebung des Serviceniveaus unsere Marktposition weiter ausbauen. Derzeit beschäftigen wir uns auch sehr intensiv mit dem Category Management und der Weiterentwicklung unserer Eigenmarken. Für uns ist die Kundenwahrnehmung sehr entscheidend, wir möchten die Gewohnheiten unserer KonsumentInnen noch besser kennenlernen, um unser Sortiment an die Kundenbedürfnisse anzupassen.
Welche Waren werden bei der Sortimentsanpassung in Russland und anderen osteuropäischen Ländern übernommen? Welche gehen gut, welche gar nicht, welche kommen hinzu?
KULIK: Wir passen die Sortimente immer lokal an und spiegeln damit das Konsumverhalten der jeweiligen Bevölkerung wider. Dennoch gibt es natürlich speziell bei den Markenartikeln Überschneidungen mit dem österreichischen Sortiment. Beispielsweise bieten wir in allen CEE-Ländern unsere Preiseinstiegsmarke „Clever“ an, aber auch unsere Marke „My“ im Drogeriebereich.
Worauf müssen Sie bei der Neueinführung Ihrer österreichischen Handelsmarken in den osteuropäischen Markt besonders achten?
KULIK: Wir achten besonders darauf, dass neue Produkte den lokalen Konsumgewohnheiten entsprechen – die Geschmäcker sind in Russland anders als in Kroatien oder in der Slowakei. Zudem arbeiten wir bei der Entwicklung neuer Marken eng mit spezialisierten Partnern für Markengestaltung zusammen.








