Fernsehforschung

GfK erhebt Daten zur TV-Nutzung bis 2018

04.01.2013.  Seit 1985 betreibt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) das Fernsehforschungssystem für die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF). Zum sechsten Mal in Folge wurde dieser Vertrag nun verlängert. Bis 2018 wird die GfK die Fernsehzuschauerforschung somit weiter durchführen. Bei der AGF handelt es sich um den Zusammenschluss der Senderfamilien ARD, ProSiebenSat.1, Mediengruppe RTL Deutschland und ZDF.

In einem Panel von 5.000 berichtenden Haushalten wird mit der Messtechnik GfK TC score und ihrer Ergänzung durch die auf dem Prinzip des Audiomatching basierende Messtechnik GfK UMX das Fernsehnutzungsverhalten in Fernsehhaushalten in Deutschland gemessen. Tagtäglich werden diese Daten Sendern, ihren Vermarktern, Mediaagenturen und Werbungtreibenden zur Verfügung gestellt. Neben der Einführung der ergänzenden Messtechnik GfK UMX gibt es nach Informationen der GfK weitere Innovationen, die das System der Fernsehzuschauerforschung in Deutschland zukunftssicher machen. So werde zum Beispiel durch den Wegfall der Ballungsräume – auch Berlin-West und Berlin-Ost werden nunmehr zu Berlin zusammengeführt – die regionale Verteilung der Panelhaushalte optimiert.

Gemessen wird auch in IPTV-Haushalten


Das Verfahren der Nachanwerbung von Haushalten für den Ersatz ausscheidender Haushalte wird den divergierenden Fernsehempfangsmöglichkeiten angepasst. Haushalte und die in ihnen lebenden Personen erhalten zudem die Möglichkeit, ihre sich ändernden Personenmerkmale auch online zu erfassen. Neu ist seit einigen Monaten auch schon die Messung der Fernsehnutzung in IPTV-Haushalten. Wie die GfK betont, stehen die Anonymität der Panelteilnehmer, die Datensicherheit sowie die Qualität der den deutschen Fernsehmarkt maßgeblich bestimmenden Sehbeteiligungen und Marktanteile im Mittelpunkt des Systembetriebs. Neben den Gesellschaftern der AGF wirken auch Lizenzsender, Werbungtreibende und die Werbeagenturen aktiv an der Gestaltung des Forschungssystems mit.

jetzt twittern auf Facebook teilen
SERVICES & SHOP

SPECIAL: Datengetriebenes Marketing

Big Data bringt für das Marketing enorme Vorteile: Der Digitale Fußabdruck, den jeder bei seiner Reise durch die digitale Welt hinterlässt, und die Verknüpfung all dieser Fußabdrücke schaffen ein neues Zielgruppensegment: das Individuum. Dies eröffnet dem Marketing neue Chancen. Das absatzwirtschaft-Special zeigt, wie datengetriebenes Marketing funktioniert.

Aktueller Artikel: „Transparent ist entscheidend“

Absatzwirtschaft-Archiv

Alle Print-Artikel der Absatzwirtschaft seit 1982

Sie können einzelne Artikel (PDF) einfach erwerben. Für Abonnenten kostenlos.

Zur Erweiterten Suche

Datenbanken + Medien

Marketing-GlossarHier gibt es die Begriffe zu den wichtigsten Themen der absatzwirtschaft-Welt.   mehr
Jobs-KarriereRecherchieren Sie rund 140 000 Jobs in Deutschland!   mehr
Marken-LexikonProf. Dr. Karsten Kilians "Marken-Lexikon" mit über 1.000 Markenfachbegriffen   mehr